Startseite  |  Seitenverzeichnis  |  Kontakt  |  Impressum

06.05.2014 Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Altdorf am 06. Mai 2014 konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten, die Kindergartenleiterin, Frau Ruth Weisser und den Bauhofleiter Herrn Reinhard Veith im Sitzungssaal begrüßen. 

Bekanntgaben

Über die noch in den nächsten Monaten von der Firma Moll durchzuführenden Straßen- und sonstigen Reparaturarbeiten berichtete die Verwaltung in kurzen Zügen. Des Weiteren wurden die Ratsmitglieder darüber informiert, dass vor wenigen Tagen die Baugenehmigung vom Landratsamt Esslingen, betreffend der Sanierung der Grundschule – alter Schulhaustrakt 1963 – bei der Gemeindeverwaltung eingegangen ist.  

Beschattung der Außenspielfläche in der Kindertagesstätte Altdorf

Im diesjährigen Haushaltsplan sind finanzielle Mittel in Höhe von 20.000 € eingestellt worden, wobei 15.000 € für Sonnensegel und 5.000 € für sonstige Maßnahmen vorgesehen sind. Bereits im Zuge der Einholung von entsprechenden Angeboten, wurde die Anschaffung von einem Sonnensegel nicht weiter verfolgt, da dieses mit deutlich höheren Kosten als im Haushaltsplan vorhandenen Mitteln, verbunden gewesen wären. Insoweit konzentrierte man sich auf die Möglichkeit, die Beschattung der dortigen Wasserspielstelle mittels einem oder mehrerer Sonnenschirme herzustellen. Die beiden Angebote, einmal von der Firma Möhn und das zweite von der Firma Rehm wurden vom Bauhofleiter vorgetragen und erläutert. Die Firma Möhn hat einen einzelnen großen Schirm (Schirmdachgröße 700 x 500 cm), welcher aber auf Grund seines Gewichtes keinesfalls mehr transportabel ist und zudem nur über einen elektrischen Antrieb geöffnet und geschlossen werden kann, angeboten. Neben den Fundamentierungsarbeiten für diesen Schirm fallen hierfür weitere Installationskosten durch Elektroarbeiten an. Das Glashaus Rehm hat in seiner Position 1 zwei Kippgelenkarmmarkisen zum Gesamtpreis angeboten; hier fallen zwar keine Fundamentkosten mehr an aber es ist noch bauseits der Elektroanschluss herzustellen. Die Beschattung der beiden Markisen bleibt aber hinter dem Ergebnis der Beschattung durch ein oder zwei Schirme zurück. In einer weiteren Position hat das Glashaus Rehm zwei Schirme mit einem Schirmdach von je 450 x 450 cm angeboten, die manuell geöffnet und geschlossen werden können und auf Grund ihres Gewichtes, gerade noch mit zwei Mann bei Bedarf abgebaut werden können.  

Die Notwendigkeit der Beschattung der Wasserstelle stand bei den Gremiumsmitgliedern außer Frage. Gemeinderat Dieter Kittelberger plädierte für die Anschaffung der beiden kleineren Schirme, möchte aber sichergestellt haben, dass die Bedienung der beiden Schirme auch auf längere Zeit problemlos möglich ist; angeregt wurde von ihm dann noch zum Öffnen und Schließen der beiden Schirme, einen Akkuschrauber dem Kindergarten zur Verfügung zu stellen. Gerade dieser Punkt wurde von Gemeinderat Karlheinz Schaich ebenfalls angesprochen und auf seinen Vorschlag hin wurde die Verwaltung beauftragt, mit der Firma Rehm abzuklären, ob auch für die beiden kleineren Schirme ein elektrischer Antrieb möglich ist. Einstimmig sprach sich letztendlich das Gremium für das Angebot der Firma Rehm, auf Anschaffung von zwei Sonnenschirmen, aus. 

Vorbereitung der Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes Neckartenzlingen

Das Gremium beschäftigte sich mit der Tagesordnung für die nächste Sitzung der Verbandsversammlung, die am 14.05.2014 stattfindet. Neben dem Abschluss des Haushaltsplanentwurfes 2014 wurden noch andere, auf der Tagesordnung stehende Verbandsthemen besprochen, und die jeweiligen Beschlüsse hierzu herbeigeführt. 

Etwaige Erweiterung der vorhandenen Buslinie nach Walddorfhäslach

Seit dem letzten Schuljahr besteht die Möglichkeit, dass Eltern ihre Kinder auf weiterführende Schulen ab der 5. Klasse ihrer Wahl schicken können, da es keine verbindliche Grundschulempfehlung mehr gibt. Im hiesigen Raum hatte dies bereits im letzten Jahr Auswirkungen auf Schülerinnen und Schüler, die die Gemeinschaftsschule in der Gemeinde Walddorfhäslach besuchen; insbesondere Schülerinnen und Schüler der Gemeinden Altenriet, Schlaitdorf und Neckartailfingen, haben hiervon bereits Gebrauch gemacht. Da es sich hier um ganz eine neue Raumschaftbezogene Zuordnungen handelt, war und ist hierfür natürlich kein überregionaler, und vor allem auch kein VVS ausgerichtete Linien- oder gar Schülerbusverkehr, vorhanden. Da vor kurzem ein Elternpaar aus der Gemeinde Altdorf diesbezüglich bei der Verwaltung vorstellig geworden ist und mitgeteilt hat, dass zum Schuljahrbeginn 2014/2015 zwei Altdorfer Schüler die Gemeinschaftsschule in Walddorfhäslach besuchen werden, hat die Verwaltung sich entschlossen, bei der Firma Haussmann & Bauer, die diese Linie betreibt, ein Angebot über die hiermit verbundenen Kosten einzuholen. Das Angebot lag sowohl den Ratsmitgliedern als auch der Verwaltung vor und geht von jährlichen Kosten von rund 1.500 € für die Linienerweiterung von Neckartailfingen nach Altdorf aus.  

In der Aussprache im Gremium herrschte die Auffassung vor, dass die Finanzierung solch einer Linie nicht Sache der Gemeinde Altdorf ist. Vielmehr ist es Aufgabe der Landkreise Reutlingen bzw. Esslingen oder gar der Schulstandortgemeinde Walddorfhäslach dafür zu sorgen, dass auch ein funktionierendes Busangebot für die Schülerinnen und Schüler besteht. Dies traf schon immer so zu und ist nicht neu, zumal auch schon in früherer Zeit, Altdorfer Schülerinnen und Schüler, Schulen in Metzingen oder im Raum Reutlingen besucht haben, die ihre Schulen nicht auf direktem Wege oder aber nicht über den vom Landkreis Esslingen geförderten VVS-Weg erreichen konnten; in diesen Fällen war und ist es selbstverständlich, dass die Eltern die Kosten dieser Fahrkarten selbst tragen; insoweit handelt es sich hier um kein neues „Phänomen“, wenngleich es, bedingt durch den Wegfall der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung, und der vor kurzem in Gang gesetzten Änderung der Schullandschaft, vor allem im Hinblick auf Ganztagsschulen und Gemeinschaftsschulen, zu zahlenmäßig betrachtet, größeren Veränderungen gekommen ist. Eine Bezuschussung der Linienverlängerung seitens der Gemeinde Altdorf wurde daher vom Gremium abgelehnt. 

 

 

Letzte Änderung: Mittwoch, 07.05.2014   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf