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11.11.2014 Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Altdorf am 11. November 2014 konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten, die Leiterin der Kindertagesstätte, Frau Weisser, den Vertreter des DRK Großbettlingen, Herrn Schaich und einige, am heutigen Abend zu ehrende Blutspender, im Sitzungssaal recht herzlich begrüßen. 

Blutspenderehrung

In diesem Jahr konnten sieben Blutspenderinnen und Blutspender für mehrmaliges Blutspenden geehrt werden. 5 Blutspender, die Herren Stefan Schwarz, Fabian Wetzel, Hans Karg, Erwin Stippler und Jörg Bauknecht waren anwesend und wurden von Bürgermeister Kälberer recht herzlich begrüßt. Er bedankte sich bei den Blutspendern für ihre Bereitschaft, Blut zu spenden, denn ohne Blutkonserven wären heutzutage Operationen oder beispielsweise Organübertragungen oder Behandlungen bei bösartigen Tumoren gar nicht mehr denkbar bzw. möglich. Für 10 Blutspenden wurden die Herren Stefan Schwarz und Fabian Wetzel geehrt, je 50 Blutspenden haben die Herren Hans Karg und Erwin Stippler bereits geleistet und für 100 Blutspenden wurde an diesem Abend Herr Jörg Bauknecht geehrt. 

Der Bereitschaftsleiter des DRK Großbettlingen, Herr Frank Schaich, bedankte sich ebenfalls bei den Blutspendern recht herzlich und auch bei Bürgermeister Kälberer für die jedes Jahr aufs Neue würdige Ehrung der Blutspenderinnen und Blutspender. Er hofft, dass diese von den Blutspendern vorgelebte Solidarität auch von anderen Bürgerinnen und Bürgern aufgenommen wird, zumal Woche für Woche von den Krankenhäusern der beiden Bundesländer Hessen und Baden-Württemberg, rund 15.000 Blutkonserven angefordert werden. Neben der Urkunde und der Ehrennadel, erhielten die Blutspender auch noch ein kleines Präsent überreicht. 

Bekanntgaben

Sowohl die BEG Altdorf als auch die Gemeindeverwaltung Altdorf haben sich über die Sommermonate intensiv mit einer möglichen flächenhaften Umrüstung der örtlichen Straßenbeleuchtung von den derzeit im Einsatz befindlichen Natriumdampfleuchtmittel auf LED Leuchtmittel befasst. Hierüber berichtete Bürgermeister Kälberer und informierte die Ratsmitglieder über den gegenwärtigen Stromverbrauch von rund 47.000 KW/h pro Jahr sowie über ein mögliches Einsparpotential im Hinblick auf eine Veränderung des Leuchtmittels von etwa 3.000 € im Jahr. Dies würde aber andererseits auch auf Umrüstkosten von rd. 120.00 € verursachen. 

Weiterhin berichtete die Verwaltung über den derzeitigen Stand der Vermögensbewertung auf Grund der Umstellung der jetzigen Buchführung von Kameralistik auf Doppik sowie über die vor kurzem stattgefundene Verbandsversammlung des Neckarelektrizitätsverbandes und des kommunalen Rechenzentrums der Region Stuttgart.  

Bedarfsplanung Kindertagesstätte

Da die Kinderbetreuung in der örtlichen Kindertagesstätte eine sehr wichtige kommunale Aufgabe ist, erfolgt nahezu jährlich ein Sachstandsbericht der Kindergartenleiterin, Frau Ruth Weisser, so auch heuer. Zunächst ging Frau Weisser in ihren informativen Ausführungen auf die Personalsituation ein. So sind auf Grund der Mindestanforderung für die Betriebserlaubnis von derzeit 5 Gruppen, mit einer Betreuungs- und Öffnungszeit von 45 Wochenstunden, 10,35 Personalstellen notwendig, die auch besetzt sind. Die Arbeit wird von 13 Mitarbeitern, davon 7 Vollzeit- und 6 Teilzeitkräfte, sowie einer Vorpraktikantin geleistet. Über einige Fort- und Ausbildungslehrgänge berichtete die Leiterin in ihren weiteren Ausführungen. Der zweite Bereich ihres Sachvortrages, bezog sich auf die aktuellen Kinderzahlen, sowohl im Kindergarten- als auch im Kleinkindbereich. Von derzeit 70 Plätzen im Kindergarten sind 59 belegt, wobei die Vorausschau für die nächsten Monate deutlich macht, dass man im späten Frühjahr 2015 unter Umständen an die Kapazitätsgrenze stoßen wird. Der Kleinkindbereich mit 20 möglichen Plätzen ist derzeit nicht ausgelastet. Hier könnten durchaus noch Kleinkinder aufgenommen werden. Signifikant, so die weiteren Ausführungen der Leiterin der Kindertagesstätte, ist die Entwicklung bei den Essensausgaben; diese beträgt an Spitzentagen bis zu 28 Essen.  

Die Notwendigkeit der Anmeldung im Übergangszeitraum von der Kleinkindgruppe in den Kindergarten, wurde von Gemeinderätin Michaela Pohl hinterfragt. Hier wurde deutlich, dass auch wenn oftmals ein automatisierter Übergang erfolgt, es dennoch notwendig ist, dass die Eltern die entsprechenden Anmeldeformulare rechtzeitig ausfüllen, da zum einen durchaus die Möglichkeit gegeben ist, den Kindergarten zu diesem Zeitpunkt zu wechseln, und nur durch eine abgegebene Anmeldung, sowohl dem Träger als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung bekannt wird, welche der vielfältigen Formen der Betreuung die Eltern für ihr Kind in Anspruch nehmen wollen. Näher beschäftigte sich das Gremium auch mit der recht langen „Ferienzeit“ für Kinder, die den Kindergarten im Sommer verlassen und dann in der 1. Klasse der Grundschule eingeschult werden. Ursächlich für den recht langen Zeitraum sind jedoch nicht die Ferien im Kindergarten, sondern der in den letzten Jahren immer weiter nach hinten verschobene Einschulungszeitpunkt für die Erstklässler. Schlussendlich nahm das Gremium zustimmend vom Bericht der Kindergartenleiterin Kenntnis.  

Prüfbericht des Landratsamtes Esslingen hinsichtlich des Neubauvorhabens der Kindertagesstätte Altdorf

Sehr eingehend beschäftigte sich das Landratsamt Esslingen mit dem Bauvorhaben der Kindertagesstätte Altdorf in den Jahren 2011 und 2012. Dieser Bericht wurde, ebenso wie die von der Verwaltung erarbeitete Stellungnahme zum Prüfbericht den Ratsmitgliedern zur Kenntnis gebracht. Nach Beantwortung weniger Fragen wurde der Stellungnahme der Verwaltung einstimmig zugestimmt.  

Letzte Änderung: Donnerstag, 13.11.2014   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf