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Gemeinderatsstizung

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Altdorf am 14. Juni 2016 konnte Bürgermeister Joachim Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten auch die Kindergartenleiterin, Frau Ruth Weisser und Bauhofleiter Herrn Reinhard Veith sowie einige interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer im Sitzungssaal begrüßen. 

Bekanntgaben

Unter diesem Tagesordnungspunkt wurde der für die Gemeinde Altdorf positive Ausgang einer gerichtlichen Auseinandersetzung im Hinblick auf den Rechtsstreit mit dem Tierheim Esslingen berichtet. So hat eine Bürgerin bereits im Jahr 2014 vier im Außenbereich aufgefundene Katzen in der Tierklinik Esslingen abgegeben und diese wurden nach Behandlung dem Tierheim Esslingen übergeben. Das Tierheim Esslingen wollte für diese Leistungen von der Gemeinde 2.325,-- € als Kostenersatz, was die Gemeindeverwaltung jedoch abgelehnt hat. Der Richter des Verwaltungsgerichtes Stuttgart folgte den Ausführungen und Argumenten der Gemeinde Altdorf und insoweit wurde auf Grund der Aussichtslosigkeit dieser Klage die Klage vom Tierheim Esslingen noch in der Verhandlung zurückgenommen. Weiterhin berichtete Bürgermeister Kälberer von dem am 17.06.2016 stattfindenden 1. Altdorfer Jugendforum. So wird gehofft, dass an diesem Freitagnachmittag zahlreiche Jugendliche im Alter von 12 – 18 Jahren den Weg in das Bürgerzentrum Altdorf finden und gemeinsam mit Vertretern des Kreisjugendrings Esslingen und Bürgermeister Kälberer sowie interessierten Gemeinderäten über Möglichkeiten und Angebote zu einer zukünftigen offenen Jugendarbeit in der Gemeinde Altdorf sprechen. Dass die Grundsanierung des gemeindeeigenen Obdachlosen- und Asylantenheimes Stuttgarter Str. 38 dringend notwendig ist, zeigten erneut die vom Landratsamt Esslingen der Verwaltung zugegangenen Zahlen im Hinblick auf die Anschlussunterbringung von Asylbewerbern auf. Die Gemeinde Altdorf hat noch bis Jahresende weitere Personen in der Anschlussunterbringung in der Gemeinde unterzubringen.  

Umrüstung der Heizungsanlage im Feuerwehr- und Sängerhaus, Kirchstr. 26

Bereits Ende des letzten Jahres beschloss das Gremium auf Grund einer Förderung durch das kommunale Investitionsförderungsgesetz, die Heizungsanlage im Feuerwehr- und Sängerhaus zu erneuern. Anstelle eines Nachtspeichersystems soll eine Gastherme installiert werden. Drei Angebote von Fachfirmen lagen den Ratsmitgliedern vor. Ein von der Verwaltung gemeinsam mit Bauhofleiter Herrn Veith aufgestellter Vergleich machte deutlich, dass die Firma Weinmann aus Aichtal das im Preis-Leistungsverhältnis beste Angebot abgegeben hat. Im Hinblick auf die Anschaffung eines unterirdischen Gastanks wird jedoch noch eine Alternative geprüft. Es wird davon ausgegangen, dass bei zügigem Verlauf die Firma Weinmann in den Sommermonaten die Arbeiten durchführen wird.  

Ferienbetreuung in der Grundschule Altdorf

In Zusammenarbeit mit der Grundschule wurde vor Kurzem eine Umfrage bei den Eltern, hinsichtlich eines zukünftigen Bedarfes einer Ferienbetreuung von Grundschülern/Grundschülerinnen abgefragt; dieses Ergebnis wurde den Ratsmitgliedern präsentiert. Insgesamt haben 14 Eltern diese Fragebögen ausgefüllt und dargestellt, dass sie sehr wohl einen Bedarf für die Betreuung von ihren Kindern in den Herbst- und Osterferien haben. 

Die Gemeinderäte Benjamin Ruopp und Marc Kulow berichteten von Gesprächen mit Eltern, die darauf hingewiesen haben, dass ein größerer Betreuungsbedarf in den Sommerferien vorhanden wäre und nicht in den kleinen Ferien. Sowohl Bürgermeister Kälberer als auch Gemeinderätin Sandra Deuschle, die ebenfalls mit in den Vorgesprächen involviert war, machten deutlich, dass das Angebot der Gemeinde, eine 14tägige Betreuung im Jahr anzubieten, nicht in den Sommerferien sondern in den kleinen Ferien stattfinden sollte, da gerade in dieser Ferienzeit es schwer ist, alternative Betreuungsangebote zu finden. In den Sommerferien dagegen sind mehrere Angebote der Ferienbetreuung vorhanden. Dies wurde auch so mit dem Elternbeirat besprochen und letztendlich ist, basierend auf diesen Erkenntnissen die Elternumfrage durchgeführt worden, hieran sollte man sich nun auch binden.  

Sowohl Gemeinderat Christoph Wenzelburger als auch Gemeinderätin Güller Erdogan machen deutlich, dass auch dieses Angebot nicht kostendeckend ist und der gemeindliche Haushalt hierdurch weiter belastet wird; insoweit sollte man sich hierauf verständigen und nicht noch weitere Betreuungsangebot einfordern. Dieser Auffassung folgten schlussendlich alle Ratsmitglieder, so dass einvernehmlich beschlossen wurde, dass beginnend mit den Herbstferien 2016 erstmalig ein Betreuungsangebot in den Ferien für Grundschüler vorhanden sein wird. 

Ergänzung der Betreuungsmodelle in der Kindertagesstätte

Sowohl die Kindergartenleiterin Frau Weisser als auch Bürgermeister Kälberer berichteten darüber, dass immer wieder Anfragen von Eltern bei ihnen aufschlagen, die ihre Kinder nur tagesweise betreuen lassen wollen; solch ein Angebot gibt es bislang in der Kleinkindgruppe nicht. Bisher wurde bei den Betreuungsmodellen in der Kindertagesstätte sowohl im Kleinkindbereich als auch im Kindergarten, immer die 5-Tage-Woche zu Grunde gelegt. Aus pädagogischer Sicht stellt diese Konzeption nach wie vor die optimalste Lösung für die Kinder dar, weil sie sich besser in die Gruppengemeinschaft einfügen können, wenn sie jeden Tag anwesend sind. Allerdings werden hierdurch so wie eingangs dargestellt die Bedürfnisse der Eltern nicht genügend berücksichtigt und die Verpflichtung der öffentlichen Hand ist es ja bekannter Maßen auch, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Deshalb schlug die Verwaltung ein weiteres Betreuungsmodell ausschließlich für die Kleinkindgruppe (Alter von 1- 3 Jahren) wie folgt vor. So soll an drei Tagen in der Woche eine Betreuungszeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr mit einem verbindlichen Mittagessen eingeführt werden. Dabei ist aber unablässig, dass diese Tage zusammenhängend sein müssen, d.h. also von Montag bis Mittwoch oder Dienstag bis Donnerstag. Die Kinder der Gruppe hätten auf diese Weise Dienstag und Mittwoch Kontakt zueinander, was für eine gesunde Gruppendynamik Grundvoraussetzung ist. Die entsprechenden Gebühren wurden von der Verwaltung dargelegt und ebenso wurden Fragen aus der Mitte des Gremiums von der Kindergartenleiterin beantwortet. 

Nach intensiver Aussprache wurde diesem neuen Modell, welches frühestens ab dem 01.01.2017 angeboten werden kann, zugestimmt.  

Bausachen

Den an diesem Abend zu behandelnden Bauanträgen wurde das kommunale Einvernehmen erteilt.  

Letzte Änderung: Donnerstag, 16.06.2016   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf