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14.10.2014 Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Altdorf am 14. Oktober 2014 konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten, Revierförster Herrn Ernst und Bauhofleiter Herrn Veith im Sitzungssaal recht herzlich begrüßen. 

Bekanntgaben

Zunächst informierte Bürgermeister Kälberer über eine Entscheidung des Kreistages hinsichtlich der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes und der neuen Finanzierungsabgrenzung zwischen dem Landkreis und seinen Kommunen. So finanziert zukünftig der Landkreis Esslingen das im Nahverkehrsplan dargestellte Basisangebot zu 100 %; gleiches gilt für die Differenz bis zum Status Quo Angebot. Die Kosten des darüber hinaus gehenden Verkehrs muss jedoch zur Hälfte von den Gemeinden getragen werden. Auch über die derzeitige Vertretungsregelung der Schulleitung der Grundschule Altdorf durch den Schulleiter der Auwiesenschule Neckartenzlingen, Herrn Dr. Walter Korinek, wurden die Ratsmitglieder informiert.  

Nutzungs-und Kulturplan für das Forstwirtschaftsjahr 2015

Der im Entwurf gehaltene Nutzungs- und Kulturplan für das Forstwirtschaftsjahr 2015 wurde von Revierförster Herrn Ernst vorgetragen. So ist vorgesehen, im Distrikt II „Schlegelhölzle“ den diesjährigen Holzeinschlag vorzunehmen. Es sollen 220 Fm eingeschlagen werden. Die Jungbestandspflege erfolgt im Probstwald. Gemeinderat Werner Schweizer wies darauf hin, dass im Schlegelhölzle die vom Gremium ausgewiesenen Habitatsräume sich befinden. Dies wurde von Revierförster Ernst bestätigt und in diesem Zusammenhang auch auf das Tot- und Altholzkonzept, welches der 10jährigen Waldwirtschaftsplanung zu Grunde liegt, erläutert. Dem Nutzungs- und Kulturplan für das Forstwirtschaftsjahr 2015 wurde nach weiterer Aussprache einstimmig zugestimmt.  

Ersatzbeschaffung eines Kommunalfahrzeuges (Geräteträger)

Die Ersatzbeschaffung für den Fendt-Geräteträger wäre normalerweise erst im kommenden Jahr auf der Tagesordnung gestanden. Nachdem jedoch vor Kurzem den Bauhofmitarbeitern ein gebrauchtes Gerätesystem angeboten worden ist, wurde diese Ersatzanschaffung vorgezogen. Bauhofleiter Herr Veith erläuterte die bisherige Vorgehensweise. So wurden von drei Firmen, deren Werkstätten in der näheren Umgebung sich befinden, weitere Angebote sowohl für Neu- als auch für Gebrauchtfahrzeuge eingeholt. Neben dem Geräteträger wurden auch noch zwei Anbaugerätschaften, nämlich ein Schneepflug und ein Salzstreuer mit in das Portfolio aufgenommen. Alle drei Produkte wurden in den letzten Wochen von den Bauhofmitarbeitern getestet und auch den Ratsmitgliedern vor Ort vorgestellt. Nach Auffassung der Bauhofmitarbeiter schnitt der Fendt-Geräteträger bei diesem Vergleich am besten ab. So besitzt er ein für diese Klasse einzigartiges Automatikgetriebe und verfügt auch über eine gefederte Fahrerkabine. Auch das Anbausystem für den Schneepflug ist durch die Möglichkeit der Veränderung des Eigengewichtes sehr vorteilhaft. Im Preisvergleich sind bei den Neuprodukten nur marginale Preisunterschiede feststellbar, wobei der angebotene gebrauchte Fendt-Geräteträgers mit einer Laufzeit von lediglich 100 Stunden das preisgünstigste Angebot war. 

Hinsichtlich des Geräteträgers herrscht in der Aussprache gar kein Zweifel, dass die Wahl auf den gebrauchten Fendt-Geräteträger fällt. Vereinzelt wurde die Notwendigkeit weiterer Anbaugeräte in Frage gestellt, zumal die bisher im Einsatz befindlichen Gerätschaften auch beim neuen Produkt nutzbar wären. Hier machte jedoch der Bauhofleiter darauf aufmerksam, dass sowohl der Schneepflug als auch der Salzstreuer keine weitere lange Lebensdauer mehr haben werden, und auch Umbauarbeiten, die ebenfalls Kosten verursachen, notwendig werden, um diese Geräte beim neuen Fahrzeug nutzen zu können. Insoweit wurde schlussendlich der Beschaffung eines gebrauchten Fendt-Geräteträgers mit Schneepflug und Salzstreuer zugestimmt.

 

Überörtliche Prüfung der allgemeinen Finanzwirtschaft der Gemeinde Altdorf der Jahre 2010 – 2012

In regelmäßigen Abständen wird die Arbeit der Gemeindeverwaltung Altdorf vom Prüfungsamt des Landratsamtes Esslingen im Detail geprüft. So war die zuständige Mitarbeiterin in der Sommerzeit mehrere Wochen vor Ort und hat die Vorgänge der Jahre 2010, 2011 und 2012 untersucht. Der Prüfungsbericht des Landratsamtes Esslingen wurde den Ratsmitgliedern mit der Gemeinderatspost zugesandt, und schließt mit der Bemerkung, dass bei der überörtlichen Prüfung der Arbeit der Gemeindeverwaltung Altdorf, diese einen guten Gesamteindruck vermittelt hat. Zu den wenigen Prüfungsbemerkungen hat die Verwaltung eine Stellungnahme erarbeitet, welcher das Gremium zustimmte. 

Vorbereitung der Verbandsversammlung des Neckar-Elektrizitätsverbandes (NEV)

Neben den üblichen und gewöhnlichen Tagesordnungspunkten, wie beispielsweise Haushaltsplanung, steht bei der nächsten Verbandsversammlung des Neckar-Elektrizitätsverbandes (NEV), auch der Erwerb von Anteilen an Windenergieanlagen (Onshore) auf der Tagesordnung. So ist die Gründung einer oder mehrerer Gesellschaften in der Rechtsform einer GmbH-Gesellschaft geplant, und des Weiteren ist beabsichtigt, dass der NEV in Höhe von bis zu 5 Mio. € hieran Anteile erwirbt. Vom Grundsatz her, so die einhellige Auffassung des Gremiums, ist gegen solch eine Investition gar nichts einzuwenden, aber bei diesem Geschäftsmodell würde man keine Anteile an bestehenden Windkraftanlage erwerben, sondern sich an einem Portfolio, welches einer Gesellschaft mit einer beschränkten Haftung gehört, beteiligen, die im Falle einer Insolvenz, nur über wenig haftbares Kapital verfügen würde. Insoweit stimmte das Gremium einer so gelagerten Beteiligung nicht zu. 

Letzte Änderung: Mittwoch, 15.10.2014   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf