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15.03.2016 Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Altdorf am 15. März 2016, konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten auch einige interessierte Zuhörer/innen im Sitzungssaal begrüßen. 

Bekanntgaben der Verwaltung

Unter diesem Tagesordnungspunkt wies Bürgermeister Kälberer auf den am 16. April 2016 stattfindenden Tag der offenen Tür in der Grundschule Altdorf hin. Anlässlich der erfolgreichen Sanierung des alten Schulhaustraktes wolle man der interessierten Öffentlichkeit diese Räumlichkeiten an diesem Samstagnachmittag zugänglich machen. Mit einem kurzweiligen bunten Programm wird der offizielle Teil um 14.00 Uhr eröffnet. Weiterhin berichtete Bürgermeister Kälberer von der Förderschulverbandssitzung der Theodor-Eisenlohr-Schule, die am 24.02.2016 stattfand. Neben weiteren Aufgaben und hiermit natürlich auch verbundenen Kosten betreffend der Schulsozialarbeit, wird sicherlich mittelfristig die Ertüchtigung der Schule im Bereich des Brandschutzes ein Thema sein. Über die Jahreswende hat die Gemeindeverwaltung einen Ratgeber für den Trauerfall in der Gemeinde Altdorf erarbeitet; die Broschüre wird per Umlauf den Ratsmitgliedern zur Kenntnis gebracht. Auch über die am Samstag, dem 05. März 2016 stattgefundene Besichtigung einer weiteren Kaltlufthalle in Ellwangen-Eigenzell und die hieraus gewonnene Erkenntnisse, informierte der Vorsitzende die Ratsmitglieder. Einvernehmen herrscht zwischenzeitlich, dass solch ein Projekt angegangen wird. Die notwendigen Beschlüsse im Hinblick auf die städtebaulichen Maßnahmen wurden bereits vom Gremium in die Wege geleitet. Dieses Vorhaben, so Bürgermeister Kälberer, wird sicherlich den Gemeinderat in diesem Jahr noch mehrfach beschäftigen. Bevor eine vor kurzem von der Verwaltung vorbereitete Umfrage hinsichtlich einer zukünftig möglichen Ferienbetreuung für die Grundschulkinder in der Gemeinde Altdorf gestartet wird, wurde der Entwurf dieser Elternumfrage im Gremium besprochen und für in Ordnung befunden, so dass nach den Osterferien solch eine Umfrage durchgeführt werden kann. Weiterhin wurde unter diesem Tagesordnungspunkt das modifizierte Angebot des Kreisjugendringes auf Grund der veränderten Situation – die Gemeinde Neckartailfingen wird sich zumindest zum derzeitigen Stand, hieran nicht beteiligen – erörtert. Auch wenn für die Gemeinde Altdorf hiermit Mehraufwendungen von 900 € verbunden sind, wurde an der bisherigen Beschlusslage festgehalten und der Kreisjugendring gebeten, alsbald die Arbeiten zur Erhebung der Strukturen und Schaffung von Angeboten bzw. Handlungsempfehlungen für eine zukunftsorientierte, nachhaltige Jugendarbeit in der Gemeinde Altdorf anzugehen. Weiterhin berichtete Bürgermeister Kälberer unter diesem Tagesordnungspunkt über einen nunmehr zu Ende gegangenen Rechtsstreit zwischen einigen Kommunen und dem Verein Waldstrolche e.V., die einen Waldkindergarten betrieben haben. Dieses seit einigen Jahren anhängige Verfahren wurde mit einem Vergleichsvorschlag des Verwaltungsgerichtes Stuttgart vom 01.03.2016 beendet.  

Bezeichnung des Feuerwehrhauses/Sängerheim

Bislang wurde das Gebäude Kirchstr. 26, in welchem das Feuerwehrmagazin und die Schulungsräume der Feuerwehr sowie aber auch der Vereinsraum des Sängerbundes enthalten ist, von Seiten der Feuerwehr als Feuerwehrhaus, und von Seiten des Sängerbundes als Sängerheim bezeichnet. Eine einheitliche Bezeichnung dieses kommunalen Gebäudes wurde jedoch angestrebt. Einvernehmlich, auch unter Mitwirkung der beiden Institutionen wurde nunmehr an diesem Abend beschlossen, dieses Gebäude zukünftig als Feuerwehr- und Sängerhaus zu bezeichnen.  

Genehmigung der Annahme von Spenden

Auf Grund der gesetzlichen Vorgaben ist die Gemeindeverwaltung gehalten, die bei der Gemeinde eingegangenen Spenden vom Gemeinderat genehmigen zu lassen. Insoweit waren an diesem Abend Spendensummen von insgesamt 1.100 € zu besprechen; die Spenden wurden angenommen. 

Sanierung des Gebäudes Stuttgarter Str. 38 (Asylanten- und Obdachlosenhaus)

Bevor die Verwaltung auf den eigentlichen Sanierungsvorgang zu sprechen kam, wurde in Form einer Power-Point-Präsentation die jetzige Situation sowohl im Land als auch heruntergebrochen auf die Gemeinde Altdorf, den Ratsmitgliedern dargestellt. Aus dieser Übersicht wurde deutlich, dass die im Land vorhandenen Erstantragsteller von insgesamt 100.000 Personen (ohne Familiennachzug) unterzubringen sind. Nach und nach wird ein Großteil dieser Personen die Plätze aus der vorläufigen Erstunterbringung verlassen und in die Obhut der Gemeinden (Anschlussunterbringung) übergeben werden. Derzeit sind in der Gemeinde Altdorf im Rahmen der Anschlussunterbringung zwei Familien mit insgesamt 8 Personen in einem von der Kommune angemieteten Gebäude untergebracht. Zukünftig muss sich die Gemeinde aber auf Grund der vorhandenen Zahlen auf weitere Unterbringungsplätze, die deutlich die Raumkapazitäten dieses angemieteten Gebäudes sprengen, einrichten. So trat zumindest für die Verwaltung wieder das derzeit sanierungsbedürftige gemeindeeigene Gebäude Stuttgarter Str. 38 in den Fokus. Insoweit wurden Angebote zur Sanierung dieses Gebäudes eingeholt und den Ratsmitgliedern zugeleitet. In der Diskussion und Aussprache hierzu war Einigkeit vorhanden, dass man um eine grundlegende Sanierung dieses Gebäudes nicht umhin komme, da schon im Laufe diesen Jahres die Gemeinde Altdorf mit weiteren Zuweisungen im Rahmen der Anschlussunterbringung zu rechnen hat. Auf Grund der geringen Differenzen zwischen den einzelnen Sanierungsmöglichkeiten, bestand auch in der weiteren Aussprache schnell Einigung darüber, dass, wenn dieses Gebäude saniert werden wird, dass nur eine umfassende Sanierung Zielführend ist, so dass auch auf Dauer die notwendigen Raumkapazitäten vorhanden sind. Insoweit wurde dem Angebot der Firma Seyfried und Wiedemann auf Sanierung des Gebäudes mit einem Kostenaufwand von rund 111.000 € zugestimmt. 

Bausachen

Den an diesem Abend zu behandelnden Bauanträgen wurde zugestimmt.  

Letzte Änderung: Mittwoch, 16.03.2016   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf