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20.03.2018 Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates am 20. März 2018 konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten auch Frau Kenntner vom Kreisjugendamt, Frau Ziller vom Kreisjugendring, Feuerwehrkommandant Daniel Schaich, Bauhofleiter Reinhard Veith sowie einige interessierte Zuhörer im Sitzungssaal begrüßen. 

Bekanntgaben

Über den Beginn der Bauarbeiten zum Einbau von Schlichtwohnräumen im Untergeschoss der Gemeindehalle vor wenigen Tagen berichtete Bürgermeister Kälberer und teilte in diesem Zusammenhang mit, dass auch das noch ausstehende Gewerk der Schlosserarbeiten vergeben werden konnte. 

Offene Jugendarbeit in der Gemeinde Altdorf

Um basierend auf den im Februar 2017 erstellten Handlungsempfehlungen für eine zukunftsweisende und nachhaltige Jugendarbeit in den Gemeinde Schlaitdorf, Altenriet und Altdorf weiter voran zu kommen, fanden sowohl Ende des vergangenen Jahres als auch gleich zu Beginn diesen Jahres Gespräche sowohl mit dem Kreisjugendreferat (KJT) des Landkreises Esslingen als auch mit dem Kreisjugendring (KJR) statt. Nach wie vor wird für die drei Gemeinden Schlaitdorf, Altenriet und Altdorf eine Stelle mit einem 100prozentigen Beschäftigungsmaß für die offene Jugendarbeit nach dem „Esslinger Modell“ angestrebt. Bürgermeister Kälberer begrüßte in der Sitzung Frau Christine Kenntner vom Kreisjugendreferat Esslingen (KJT) und Frau Jutta Ziller vom Kreisjugendring Esslingen (KJR). Die beiden Vertreterinnen des Landkreises wiesen auf folgende Punkte hin.  

Das „Esslinger Modell“ fördert die Offene Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Esslingen. Damit sichert der Landkreis als örtlicher Träger der Jugendhilfe, dass bedarfsorientierte  Angebote für alle Kinder und Jugendliche im Landkreis Esslingen zur Verfügung stehen. Die Ausgestaltung der Angebote vor Ort muss sich dabei an den Förderrichtlinien und dem Qualitätsrahmen des Landkreises orientieren. Ein regelmäßiger Qualitätsdialog mit dem Kreisjugendreferat ist wahrzunehmen. Die Förderung nach dem Esslinger Modell wird an den Kreisjugendring ausbezahlt. Sie beträgt 50% der Personalkosten, die weiteren 50% und die Sachkosten sind von den Standortkommunen (hier Altdorf, Altenriet und Schlaitdorf) zu tragen. Der Antrag auf Förderung mit der Zusage, dass der kommunale Anteil der Finanzierung übernommen wird, ist beim Kreisjugendreferat zu stellen. Ein anderer Träger als der Kreisjugendring ist über das Esslinger Modell nicht förderfähig. Insoweit begrüßt das Kreisjugendreferat diesen Kooperationsverbund der drei Gemeinden zum Aufbau einer offenen Kinder- und Jugendarbeit sehr. Die Kinder- und Jugendarbeit in ländlichen Kommunen hat besondere Herausforderungen zu bewältigen. Sot unterstützt das hauptamtlich Personal die bestehenden Angebote (Ehrenamt, Vereine und Kirchen), bietet ein eigenes Angebot für Kinder und Jugendliche, dass frei ist von einer Mitgliedschaft oder einem Konsumzwang, an und trägt dazu bei verlässliche Strukturen aufzubauen. Ein Netzwerk auch nach Neckartenzlingen (bedeutender Schulstandort) kann geknüpft werden. 

Auf Frage von Gemeinderat Manfred Butz wurde die notwendige Qualifikation des/der Stelleninhaber/in beantwortet; so sollte der/die Stelleninhaber/in ein/e Sozialpädagoge/in sein. Gemeinderat Christoph Wenzelburger wies auf die im Ort schon vorhandene gute Jugendarbeit hin und war daher nach wie vor von diesem Weg nicht überzeugt. Auch wies er auf weitere Folgekosten, wie beispielsweise der Zufügung Stellung eines Raumes, hin. Schlussendlich wurde aber mit einer überwiegenden Mehrheit der Stimmen an dieser gemeindeübergreifenden Konzeption festgehalten. 

Neubeschaffung von digitalen Meldeempfängern für die Freiwillige Feuerwehr

Der Vorsitzende begrüßte zunächst Feuerwehrkommandant Daniel Schaich und wies darauf hin, dass im diesjährigen Haushaltsplan Haushaltsmittel zur Beschaffung von 18 digitalen Meldeempfängern enthalten sind. Die Ausschreibung erfolgte durch die Feuerwehr. Feuerwehrkommandant Daniel Schaich erläuterte das Ausschreibungsergebnis und beantwortete die an ihn herangetragenen Fragen. Nach Aussprache wurde der Beschluss zur Beschaffung der Meldeempfänger gefasst. 

Sachstandsbericht zur geplanten Ersatzbeschaffung eines Bauhoffahrzeuges

Bauhofleiter Reinhard Veith wurde vom Vorsitzenden begrüßt und führt anschließend folgendes aus. Anknüpfende an die am 20.01.2018 stattgefundene Gemeinderatsbegehung deren Abschluss im Bauhofgebäude mit der Präsentation des Fuhrparkes und der hiermit verbundenen Konzeption abgeschlossen worden ist, wurden folgende Merkmale heraus gearbeitet. So sollte das Fahrzeug über eine hohe Wendigkeit verfügen, es sollte kompakt jedoch dennoch vielseitig einsetzbar sein, und auch für Erdarbeiten herangezogen werden; auch eine Wintertauglichkeit ist unabdingbar. 

Gemeinderat Butz empfahl sich auch auf dem Gebrauchtmarkt umzuschauen; mitunter sind interessante Angebot zu erhalten. Das Gremium stimmte nach einer Aussprache und Beantwortung der Fragen den geforderten Eigenschaften zu, sodass nunmehr die Voraussetzungen für die Einholung von Ergebnisorientierten Angeboten und einer Inaugenscheinnahme von Kompaktladern zur Ersatzbeschaffung eines Bauhoffahrzeuges vorhanden sind. 

Umstrukturierung des DV-Verbundes/Fusion der Zweckverbände KDRS, KIRU und KIVBF

Bürgermeister Kälberer erläuterte die geplante Fusion der Zweckverbände KDRS, KIRU und KIVBF (Rechenzentren). Die Fusion des DV-Verbundes steht nun unmittelbar bevor. So ist beabsichtigt in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart am 14.05.2018 hierüber zu beschließen. Aufgrund der Tragweite der zu treffenden Entscheidungen ist dies zwangsläufig kein Geschäft der laufenden Verwaltung, sondern bedarf der Zustimmung des Gemeinderates. Insoweit haben sich die Vertreter in der Verbandsversammlung von ihren Gremien mandatieren zu lassen. Nach Beantwortung einzelner Fragen aus der Mitte des Gemeinderates wurde der Fusion zugestimmt. 

Bausachen

Den beiden an diesem Abend zu behandelnden Bauanträgen wurde das kommunale Einvernehmen erteilt. 

Letzte Änderung: Mittwoch, 21.03.2018   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf