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20.06.2017 Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Altdorf am 20. Juni 2017 konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten auch einen Zuhörer im Sitzungssaal begrüßen; ebenso Ingenieur Dominic Walter und Architekt Werner Krepela. 

Bekanntgaben

Mit Schreiben vom 09.05.2017, eingegangen bei der Gemeindeverwaltung am 12.05.2017, wurde vom RP Stuttgart nunmehr offiziell mitgeteilt, dass der Antrag der Gemeinde Altdorf vom 20.12.2016 betreffend der Maßnahme „Neubau einer Kaltluftsporthalle“ auf dem Sportgelände Altdorfer Wasen, nicht in das Förderprogramm 2017 aufgenommen worden ist, da nur 41 % der Anträge auf Grund der begrenzten finanziellen Mittel berücksichtigt werden konnten. Weiterhin heißt es in diesem Schreiben, dass das Vorhaben grundsätzlich förderfähig ist und der Gemeinde wird empfohlen, im Laufe diesen Jahres für das Programmjahr 2018 einen erneuten Antrag einzureichen. Mittels einer Berichterstattung informierte die Verwaltung die Ratsmitglieder über die derzeitig anstehenden Arbeiten bei der Theodor-Eisenlohr-Schule und der dortigen Halle. An diesem Projekt sind die Gemeinden im Altkreis Nürtingen finanziell beteiligt. Am 17. Mai 2017 fand die Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes Neckartenzlingen statt. Wie vorgesehen wurde die Bürgermeisterkollegin Melanie Gollert von der Gemeinde Neckartenzlingen zur Verbandsvorsitzenden gewählt. Ebenso wurde in der Sitzung der Haushaltsplan 2017 verabschiedet. Über weitere, in dieser Sitzung gefasste Beschlüsse, wurden die Ratsmitglieder informiert.  

Weiterhin wurde unter diesem Tagesordnungspunkt bekannt gemacht, dass der neu eingestellte Bauhofmitarbeiter Herr Tobias Armbruster seine Stelle am 01.07.2017 antreten wird. Die Anfertigung eines Masterplanes zur vollständigen Erschließung der Gemeinde Altdorf mittels Glasfaserkabel schreitet weiter voran. Das Gremium stimmte dem Angebot der Firma GEO-DATA aus Westhausen, solch ein Masterplan aufzustellen zu, die hiermit verbundenen Ausgaben werden zu 100 % von der Breitbandinitiative des Bundes gefördert. Weiterhin informierte Bürgermeister Kälberer unter diesem Tagesordnungspunkt über die Eindrücke einer am vergangenen Samstag vorgenommenen Besichtigung einer weiteren Kaltlufthalle in der Gemeinde Erbach-Ringingen und wies darauf hin, dass die Gemeindeverwaltung selbstverständlich im Herbst diesen Jahres rechtzeitig die beiden Anträge (Fachförderantrag sowie Antrag auf Ausgleichstock) erneut einreichen werde und man hoffe nun sehr, dass beide Anträge im nächsten Programmjahr 2018 auch bewilligt werden. Schlussendlich informierte die Verwaltung in kurzen Zügen über die derzeitigen Abschlussarbeiten zum Rechnungsergebnis 2016. Dieses Jahresergebnis wird in der nächsten Gemeinderatssitzung präsentiert, doch bereits dieser Tage zeigte sich, dass die Gesamtausgaben bei der Kindertagesstätte steigen und die Kindergartenbeiträge stagnieren. Insoweit hat die Verwaltung einen Vorschlag zur Anpassung der Gebühren für die Kindertagesstätte zum Kindergartenjahr 2017/18 erarbeitet und diesen der Elternbeiratsvorsitzenden und dem Vorsitzenden des Kirchengemeinderates zur Stellungnahme zugesandt; auch hierüber wird das Gremium in seiner nächsten Sitzung vor der Sommerpause noch zu beraten haben. 

Kanalinnensanierungen im Jahr 2017 – Auftragsvergabe

Zunächst wurde an die Gemeinderatsitzung vor fast einem Jahr erinnert, in welcher das Ing.Büro Walter den Ratsmitgliedern das Ergebnis der wiederholten Eigenkontrollprüfung der Abwasserkanäle dargelegt hat und zugleich auch die stufenweise Sanierung der schadhaften Kanalstrecken, welche in den Jahren 2017 bis 2022 geplant sind, aufgezeigt hat. Aufgrund dessen wurde nun für dieses Jahr die notwendigen Arbeiten bei den Kanälen im Gassenäckerweg, Gernweg, Raidwanger und Rathausstraße sowie in der Neckartenzlinger Straße ausgeschrieben; sämtliche Sanierungsarbeiten werden mit einem sogenannten Inlineverfahren durchgeführt. Der in der Sitzung anwesende Ingenieur Dominic Walter erläutert die Vorgehensweise sowie das Ausschreibungsverfahren. Mit 40.000 € an Ausgaben, die auf die Gemeinde zukommen liegt das Ausschreibungsergebnis um 2.000 € geringfügig höher als die damalige Kostenschätzung mit 38.000 €, ist aber als angemessen zu bewerten.  

Gemeinderat Kulow erkundigt sich warum eine Kanalhalterung in der Rathausstraße, der ja erst vor rund 20 Jahren neu verlegt worden ist, bereits zur Sanierung ansteht. Hier handelt es sich lediglich um eine Kleinigkeit, welche man mit geringstem Aufwand derzeit beheben kann. Noch weiterer Aussprache stimmte das Gremium der Auftragsvergabe an die Firma Rossaro Kanaltechnik als günstigster Anbieter einstimmig zu. Die Maßnahmen werden im Zeitraum von August bis November diesen Jahres durchgeführt. 

Umnutzung des Lagerraums im Untergeschoss der Gemeindehalle zu Wohnräumen für die Anschlussunterbringung – Vorstellung der Architektenuntersuchung

Obwohl die Gemeinde Altdorf in den letzten Jahren ein privates Wohnhaus zur Unterbringung von Asylbewerbern im Anschlussverfahren komplett anmieten konnte und darüber hinaus erst im vergangenen Jahr das gemeindeeigene Gebäude in der Stuttgarter Straße mit einem Kostenaufwand von 130.000 € generalsaniert hat, und dadurch weitere 12 Unterbringungsplätze geschaffen hat, reichen diese Plätze für die zukünftige Unterbringungsfälle nicht aus. So hat die Gemeinde Altdorf im Jahr 2018, 12 weitere Personen unterzubringen, im Jahr 2019 nochmals 6 Personen und 2020 weitere 4 Personen. Aufgrund dessen hat sich der Gemeinderat bereits in diesem Jahr schon mehrmals Gedanken über weitere Möglichkeiten zur Unterbringung von Asylbewerbern gemacht und hat im Frühjahr diesen Jahres Architekt Krepela mit der Überprüfung der Umnutzung, der im Untergeschoss der Turnhalle vorhandenen Lagerfläche, zur Schaffung von weiteren Wohnraumplätzen, beauftragt. Anhand mehrerer ausgearbeiteten Planunterlagen erläuterte Architekt Werner Krepela auf welche Art und Weise und in welcher Form Teile dieser Lagerfläche im Untergeschoss der Turn- und Festhalle zu Wohnraumplätzen nebst Küche, Aufenthaltsraum sowie Sanitärräume umgebaut werden könnten. Neben Maßnahmen zur Wärmedämmung müssen auch die dort bereits vorhandenen Lichthöfe vergrößert werden, aber schlussendlich so die Ausführung des Architekten ist zumindest aus planerischer und gestalterischer Sicht heraus es durchaus machbar hier weitere Wohnraumplätze zu generieren. Die hiermit verbundenen Kosten werden auf rund 200.000 € beziffert, wobei aufgrund der Lage der Turn- und Festhalle innerhalb des Sanierungsgebietes die Gemeinde einen 36-proznetigen Zuschuss aus dem Fördertopf des Sanierungsprogrammes erhält. Weitere Zuschussmöglichkeiten wurden von der Verwaltung untersucht, sind aber nicht vorhanden. 

Das ein Handlungsdruck für die Gemeinde Altdorf vorhanden ist, wurde in der anschließenden Aussprache von keinem der Ratsmitglieder Infrage gestellt. Auf Anregung von Gemeinderat Wenzelburger werden Architekt und Gemeindeverwaltung gemeinsam nochmals über eine Verschiebung der Sanitärräume intensiv nachdenken, so dass die im jetzigen Planentwurf dargestellte verbliebene Lagerrestfläche an anderer Stelle entstehen könne und somit praktikabler zugänglich wäre. Hierüber wird in der nächsten Sitzung nochmals berichtet bzw. beraten werden. In der weiteren Diskussion, plädiert Gemeinderätin Pohl im Hinblick auf die kleinräumige Gliederung, am jetzigen Planentwurf festzuhalten, welchem auch entsprochen wurde. Gemeinderat Kulow hinterfragte eine mögliche Lärmimmission, ausgehend von Festivitäten oder Übungsabenden im Saal der Gemeindehalle. Aufgrund der Art und Weise der Sanierung, verbunden mit den geplanten abgehängten Decken ist im Normalbetrieb keine Lärmimmission zu befürchten, bei größeren Festen kann dies selbstverständlich nicht gänzlich ausgeschlossen werden; hiervon ist aber auch die unmittelbare Nachbarschaft immer wieder einmal berührt. 

Den Planausführungen sowie der Kostenschätzung wurde schlussendlich mit den beschlossenen Modifikationen zugestimmt und somit wird allerspätestens in der Sommerpause nach Prüfung der im Gremium noch angesprochenen Themen das Baugesuch zur Umnutzung der Lagerfläche im Untergeschoss der Turnhalle auf den Weg gebracht.  

Vorbereitung der Bundestagswahl 2017 – Wahlorganisation

Wie immer hat die Verwaltung zunächst bei den bewehrten Wahlhelfern/Wahlhelferinnen angefragt ob sie sich für die Bundestageswahl am 24.09.2017 wiederum als Wahlhelfer/in zur Verfügung stellen; daraufhin wurde eine Wahlorganisation zusammengestellt, welche den Ratsmitgliedern vorgestellt worden ist. Dieser wurde nach kurzer Rückfrage zugestimmt.  

Bausache

An diesem Abend wurde ein Bausache (Bauvoranfrage) behandelt; das Einvernehmen konnte jedoch nicht erteilt werden.

Letzte Änderung: Donnerstag, 22.06.2017   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf