Bericht aus dem Gemeinderat

Joachim Kälberer

Joachim Kälberer

Bürgermeister

Erreichbar Montag bis Freitag

Spitalhof 1, 72655 Altdorf

1. OG Raum: 04
07127 9397-0
07127 9397-20

Weitere Meldungen

Gemeinderatsbericht vom 10.02.206

Zur Gemeinderatssitzung am 10.02.2026 konnte Bürgermeister Joachim Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten im Bürgersaal des Bürgerzentrums auch einige Zuhörer/innen willkommen heißen. Von der Ingenieurgesellschaft Palmert und Grässle konnte Bürgermeister Kälberer Herrn Uwe Walz begrüßen.

Bekanntgaben

Bürgermeister Joachim Kälbern berichtete unter diesem Tagesordnungspunkt nach wie vor über die Bemühungen, die teilweise auch schon erfolgreich waren, hinsichtlich der Gewinnung von Erzieherinnen und Erziehern für die Kindertagesstätte Altdorf. Weiterhin wurde in kurzen Zügen über den Ende Januar stattgefundenen Spatenstich hinsichtlich der Erweiterung des Grundschulgebäudes verbunden mit dem Neubau einer Gemeinde- und Sporthalle berichtet und ebenso über den Heizungsausfall in der Kindertagesstätte und in der Schule, welcher aber durch die Bereitstellung anderer Räume kompensiert werden konnte. Auch der Hintergrund der Baumfällungen am Geh- und Radweg wurde dargelegt.

Erweiterung der Grundschule und Neubau einer Einfeldsporthalle – Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb für MSR-Anlage

Nachdem im Zuge des 2. EU-weiten Ausschreibungspaket für das Gewerk „MSR-Anlage“ nur ein Angebot eingegangen war und dieses wegen Unwirtschaftlichkeit und Änderung des Bieters im Leistungsverzeichnis aus der Wertung ausgeschlossen werden musste, wurde die Ausschreibung aufgehoben und ein sog. Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 3a EU Abs. 3 Nr. 2 VOB/A in die Wege geleitet. Dazu wurden mehrere Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Ausgabe der Ausschreibungsunterlagen erfolgte am 28.11.2025 über die Kanzlei Menold Bezler aus Stuttgart. Am 20.01. 2026 fand ebenfalls in der Anwaltskanzlei die Submission statt. Herr Uwe Matzka vom Ingenieurbüro Palmert und Grässle gingen in aller Kürze auf das Ausschreibungsverfahren sowie das Ergebnis ein. So konnte eines von drei insgesamt eingegangen Angeboten gewertet werden. Mit einem Ausschreibungsergebnis in Höhe von 239.743 € lag dieses Angebot und 2,9 % über der Kostenberechnung.

Gemeinderat Florian Gugel fragt nach warum bei diesem Gewerk nur wenige Anbieter ihr Interesse bekundet haben, Lage es etwa an der Ausschreibung bzw. an Produktvorgaben. Dies wurde von Herrn Uwe Matzka verneint; es wurden keine bestimmte Produktmarken vorgeschrieben. Er äußerte die Vermutung, dass aufgrund der Komplexität des Auftrages und die nach wie vor gute Auftragslage bei diesen Firmen, das Interesse einfach geringer war. Im Anschluss hieran wurde die Zustimmung erteilt.

Informationen zur Ehrenamtskarte Baden-Württemberg

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat die Ehrenamtskarte am 1. August 2023 zunächst in ausgewählten Modellkommunen eingeführt. Sukzessive wird die Ehrenamtskarte nun landesweit ausgerollt und ist mindestens bis zum 31. Dezember 2026 gültig. Damit wird das erfolgreiche Modellprojekt zu einem festen Bestandteil der Ehrenamtsförderung in Baden-Württemberg. Insoweit informierte die Verwaltung hierüber in ausführlicher Form.

Ziel der Ehrenamtskarte ist, möglichst vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern im ganzen Land, Zugang zu den Vorteilen der Ehrenamtskarte zu ermöglichen. Sie ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und soll den vielen Menschen, die sich tagtäglich unentgeltlich für unsere Gesellschaft einsetzen, ein herzliches Dankeschön sein. Die Karte ist in ganz Baden-Württemberg bei allen teilnehmenden Akzeptanzpartnern gültig. Über deren Voraussetzungen sowie die Anspruchsberechtigten informierte Bürgermeister Kälberer. Zum einen können ehrenamtlich tätige Personen, welche sich seit mindesten einem Jahr ehrenamtlich eingesetzt haben hierum bewerben, gleiches gilt für mindestens 200 freiwillig und unentgeltlich geleistete Stunden in einer dem gemeinwohlorientierten Organisation. Einen garantierten Anspruch auf eine Ehrenamtskarte haben Freiwilligendienstleistende wie beispielsweise die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr oder des technischen Hilfswerkes.

Die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte profitieren von ermäßigten Eintritten und Vergünstigungen in zahlreichen Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen. Die im Landkreis Esslingen vorhandene Akzeptanzpartner können der Unterlage/Anlage „Akzeptanzpartner“ entnommen werden. Weitere teilnehmende Einrichtungen und die jeweiligen Angebote könne der Homepage des Sozialministeriums Baden-Württemberg oder auf den Webseiten der anderen teilnehmenden Landkreise und Städte, welche ebenfalls auf der Seite des Sozialministeriums zu finden sind, entnommen werden.

Auf Vorschlag von Gemeinderat Christoph Wenzelburger sammelt die Gemeindeverwaltung die Interessensbekundungen der Ratsmitglieder betreffend einer Ehrenamtskarte und wird diese dann beantragen.

Neufassung der Benutzungs- und Gebührenordnung für die Benutzung des Bürgerzentrums der Gemeinde Altdorf

Nachdem das Obergeschoss im Bürgerzentrum/Rathaus nicht mehr als Veranstaltungsraum und zugleich auch nicht mehr als standesamtliches Trauzimmer aufgrund der Umnutzung in eine Büroarbeitsfläche genutzt werden kann, musste sowohl die Benutzungsordnung als auch die Gebührenordnung für das Bürgerzentrum geändert werden. Entsprechende Satzungsentwurf sind den Ratsmitgliedern zugegangen wurde einstimmig beschlossen. Nach wie vor steht der Bürgersaal des Bürgerzentrums Altdorf für standesamtliche Trauungen zur Verfügung. Hiervon nahmen die Ratsmitglieder zustimmend Kenntnis und stimmten der Neufassung der beiden Satzungen zu.

Sachstandsbericht von der Unterbringung der Asyl- und Kriegsflüchtlinge

Unmittelbar nach den Sommerferien 2025 wurde von Seiten der Verwaltung im Zuge der Neukalkulation der von der Gemeinde Altdorf zur Verfügung gestellten Unterkünften eine Übersicht über die damals untergebrachten Asyl- und Kriegsflüchtlinge erstellt, welche nunmehr aufgrund der in den letzten Monaten stattgefundenen Veränderungen, sowohl was die Unterkünfte als auch die hierin eingewiesenen Personen anbelangt, aktualisiert worden ist. Sehr ausführlich berichtete Bürgermeister Joachim Kälberer über die aktuellen Zahlen sowie über der zur Verfügung stehenden Unterkünfte und der hiermit verbundenen Einnahmen.

Gemeinderat Christoph Wenzelburger erkundigte sich aufgrund einer weiteren Aufnahmeverpflichtungen nach noch vorhandenen freien Plätzen. Über wenige freie Plätze verfügt die Gemeinde Altdorf; unter Umständen kann durch ein Zusammenrücken noch eine weitere Platzkapazität erreicht werden, aber dies alles in einer überschaubaren Anzahl.