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Gemeinde Altdorf im Landkreis Esslingen

10.03.2020 Aus dem Gemeinderat

Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates am 10. März 2020 konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten zahlreiche Sachverständige, sowie einige interessierte Zuhörer*innen, darunter auch Feuerwehrangehörige, im Sitzungssaal begrüßen.

Bekanntgaben

Auf die im Zusammenhang mit der Errichtung der Kaltlufthalle Altdorf stehenden Aktivitäten, wie die erforderliche Beschriftung des Gebäudes, die Herausgabe einer Broschüre sowie die in letzter Zeit stattgefundenen Abnahmen informierte Bürgermeister Kälberer die Ratsmitglieder. In diesem Zusammenhang wurde auch über den am kommenden Samstag stattfindenden Tag der offen Tür, im Hinblick auf die Corona-Krise, beraten. Einmütig herrschte im Gremium die Auffassung vor, diese Veranstaltung, wie geplant, durchzuführen, zumal zum gegenwärtigen Zeitpunkt in der Gemeinde Altdorf noch kein Bürger*in mit dem Coronavirus infiziert ist, die Kaltlufthalle genügend Raum für einen Aufenthalt bietet, der die Teilnehmer und Besucher nicht in beengende Verhältnisse zwängt und zudem durch die vorhandenen Türen, Fenster und Oberlichter eine gute Belüftung gewährleistet ist. Weiterhin wurden sie über einen, vor kurzem, ebenfalls gefertigten Flyer, betreffend dem Landgeschäft „Schatzkiste“ mit integrierter Postfiliale unterrichtet und schlussendlich gab Bürgermeister Kälberer bekannt, dass mit Schreiben vom 19.02.2020 das Landratsamt Esslingen das Prüfverfahren, betreffend der am 02.02.2020 stattgefundenen Bürgermeisterwahl, abgeschlossen hat und die Wahl für rechtsgültig erklärt hat. Die Amtseinsetzung erfolgt im Rahmen einer feierlichen Gemeinderatssitzung am 21. April 2020.

Eigenkontrollverordnung der Abwasserkanäle

Bereits im Jahr 2016 wurden, zum wiederholten Male, sämtliche Abwasserkanäle in der Gemeinde Altdorf, mittels Kameras befahren und begutachtet. Die hierbei festgestellten Schäden werden seit diesem Jahr Schritt für Schritt behoben. In diesem Jahr sind einige Kanalabschnitte im Dorfwiesenweg, im Kirchgässle sowie in der Brühlstraße und in der Neckartenzlinger Straße zu sanieren. Wie immer hat das Ingenieurbüro Walter diese Sanierungsarbeiten, zusammen mit Arbeiten in benachbarten Kommunen ausgeschrieben. Sanierungsaufwendungen in Höhe von rund 42.000 € kommen hierbei auf die Gemeinde Altdorf zu.

Auftragsvergabe betreffend der Friedhofszufahrt sowie der Anlegung von Parkplätzen im Friedhofsbereich

Zwar sind die Arbeiten zur Friedhofsneugestaltung der Abteile 2 – 4 noch nicht abgeschlossen, dennoch wurden die erforderlichen Arbeiten betreffend der Feldwegverbesserung und der Ergänzung von Stellplätzen im Friedhofsbereich vom Ingenieurbüro Walter ausgeschrieben. Ingenieur Dominic Walter trug das am 11.02.2020 erzielte Submissionsergebnis vor. Insgesamt reichten 4 Firmen Angebote eine, die aber die gute Auslastung, die in dieser Branche vorherrscht, wiederspiegelten.

Aufgrund dessen erläuterte Ingenieur Walter einen Alternativvorschlag, welcher zu einer Kostenreduzierung von rund 5.000 € führen würde. Diesem wurde nach Beantwortung einiger Fragen zugestimmt und schlussendlich erhielt die Firma Vohl aus Leinfelden-Echterdingen als preisgünstigster Anbieter den Zuschlag.

Kaltlufthalle – Auftragsvergabe der Freianlagen

Die Landschaftsarchitektin Frau Unseld-Eisele hat den Auftrag, das letzte größere Gewerk, nämlich die Herstellung der vegetationstechnischen Arbeiten auf dem Sportgelände „Altdorfer Wasen“ ausgeschrieben und trug das Submissionsergebnis, sowie die hiermit verbundenen Landschaftsbauarbeiten vor. Neben der Bearbeitung des Oberbodens und verschiedener Belagsarbeiten sind selbstverständlich auch umfangreiche Pflanzarbeiten vorzunehmen. Insgesamt 6 Firmen reichten Angebote ein, die zum Teil unter dem Kostenvoranschlag verblieben. Die Auftragsvergabe erfolgte an die Firma Maier aus Wolfschlugen, die das preisgünstigste Angebot eingereicht hat.

Eröffnungsbilanz zum 01.01.2018

Auch die Gemeinde Altdorf ist nunmehr voll in der doppischen Rechnungslegung angekommen. So erläuterte in der Sitzung Verbandskämmerer Michael Castro die erste Eröffnungsbilanz der Gemeinde Altdorf zum Stichtag vom 01.01.2018. Die Bilanzsumme auf der Aktivseite beziffert sich auf  11.596.313 € und ebenso auf der Passivseite. Ein, für die Gemeindegröße beachtliches Basiskapital von über 9 Mio € ist vorhanden, welches es aber zu erhalten gilt. Die Eröffnungsbilanz liegt in der Zeit vom 16.03.2020 – 24.03.2020 zur Einsichtnahme im Rathaus Altdorf für jedermann aus.

Aufgrund der Erstmaligkeit dieser fiskalischen Darstellung wurden nicht wenige Fragen an den Verbandskämmerer herangetragen, die aber allesamt von ihm zur Zufriedenheit der Fragesteller beantwortet worden sind, so dass einer positiven Beschlussfassung am Ende der Aussprache nichts im Wege stand. In der Aussprache hierzu wurde auf die erfreuliche Zunahme der Gewerbesteuereinnahmen, die auf einem kontinuierlichen Wachstum der Gemeinde Altdorf basieren, hingewiesen. Wie in vielen anderen Kommunen, so sind die Ausgaben des Teilhaushaltes „Kindertagesstätte“ mit 765.000 € sehr beachtlich, entsprechend dem Finanzplan der nächsten Jahre, steigen diese auf 809.000 € pro Jahr an.

Feststellung des Jahresabschluss 2018

Dieses umfassende Zahlenwerk trug in zusammengefasster Darstellung die Verbandsmitarbeiterin Frau Tabea Rist vor. Mit einem positiven Gesamtergebnis von 728.695 € konnte das Rechnungsjahr 2018 abgeschlossen werden. Sowohl die Verbandsmitarbeiterin als auch Bürgermeister Kälberer wiesen in ihren Ausführungen jedoch darauf hin, dass dieses Ergebnis der guten Konjunktur der letzten Jahre geschuldet ist, die sich merklich abgekühlt hat. Bereits eine Vorausschau für die nächsten Jahre macht deutlich, dass die Einnahmen wohl zukünftig etwas hinter den prognostizierten Erwartungen zurückbleiben werden. Insoweit muss auch zukünftig, aufgrund dessen und im Hinblick auch auf die noch anstehenden zukünftigen Vorhaben, die ebenfalls einen erheblichen finanziellen Abfluss zur Folge haben werden, weiterhin mit Augenmerk gewirtschaftet werden.

Verbandskämmerer Michael Castro erläuterte im Detail den Ergebnishaushalt, welcher ordentliche Erträge in Höhe von 3.800.600 € aufweist und dagegen ordentliche Aufwendungen von 3.951.200 €, welches ein negatives Ergebnis von 150.600 € ergibt. Der Finanzhaushalt stellt sich mit einem Zahlungsmittelüberschuss von 140.200 € dagegen positiver dar. Aufgrund der noch abzuwickelnden Vorhaben in diesem Jahr ist für 2020 ein Finanzierungsmittelbedarf, aufgrund der Investitionstätigkeit in Höhe von 1.267.000 € ausgewiesen. Die Steuerhebesätze der Grundsteuer A + B sowie der Gewerbesteuer bleiben unverändert.

Beratung und Beschlussfassung über die Haushaltssatzung und die Haushaltsplanung 2020 mit mittelfristigem Investitionsprogramm

Bereits im vergangenen Jahr hat das Gremium über die eingereichten Haushaltsanträge beraten und das Ergebnis den jeweiligen Antragstellern übermittelt und die entsprechenden Finanzdaten in den Haushaltsplanentwurf 2020 eingearbeitet. Dieser wurde von Verbandskämmerer Michael Castro erläutert und ebenso das mittelfristige Investitionsprogramm der nächsten Jahre. Die bereits im Rahmen des Rechnungsabschlusses 2018 dargestellte Prognose hinsichtlich dem Rückgang der Steuerkraftsumme konnte dem Planentwurf 2020 bereits entnommen werden. Aufgrund der noch abzuschließenden Investitionsmaßnahmen, vor allem im Hinblick auf die neu erbaute Kaltlufthalle und der Erneuerung des Friedhofes, umfasst das Investitionsprogramm beachtliche Ausgabemittel. Dem Planentwurf war weiterhin entnehmbar, dass die Rücklagen abschmelzen und damit werden sich auch die liquiden Mittel in den nächsten Jahren vermindern. Nach Beantwortung weiterer Fragen wurde dem Haushaltsplan 2020 sowie dem mittelfristigen Investitionsprogramm einstimmig zugestimmt.

Beratung und Beschlussfassung über den Feuerwehrbedarfsplan, sowie über die Anschaffung eines MTW´s für die Freiwillige Feuerwehr Altdorf.

Der bisher gültige Feuerwehrbedarfsplan stammt aus dem Jahr 2007; insoweit war es notwendig und erforderlich, diesen neu aufzustellen. Dieser Feuerwehrbedarfsplan wurde von den Mitgliedern der Feuerwehr Altdorf erstellt und wurde von dem in der Sitzung anwesenden Feuerwehrkommandanten Daniel Schaich erläutert. Dieses, sehr umfassende Planwerk zeigt die Gemeinde- und Feuerwehrstrukturen, bewertete die örtlichen Risiken und zeigt die erforderliche Fahrzeugkonzeption, sowie die notwendigen Materialien und das vorhandene Feuerwehrgebäude auf. Neben dem Informationsbedarf, welcher aus solch einem Feuerwehrbedarfsplan entnehmbar ist, ist solch ein umfängliches Planwerk, auch für größere Anschaffungen, wie beispielsweise für die Ersatzbeschaffung des in die Jahre gekommenen MTW´s für die Freiwillige Feuerwehr Altdorf erforderlich. Nach Beantwortung einiger Fragen aus der Mitte des Gemeinderates stimmte das Gremium, sowohl dem Feuerwehrbedarfsplan, als auch der Anschaffung eines neuen MTW´s für die Freiwillige Feuerwehr (Grundsatzbeschluss) zu.

Digitalfunkausstattung für die Feuerwehr Altdorf

Bereits seit einigen Jahren befassen sich nicht nur die örtlichen Feuerwehren, sondern auch die auf Kreis- und Landesebene zuständige Stellen mit der Umrüstung des Feuerwehrfunks (BOS Funk von Analog- auf Digitalfunk) zumal die Feuerwehr weiterhin eine adäquate Ausstattung aktueller Technik benötigt, um auf Gefahren vorbereitet zu sein und im Bedarfsfall effizient helfen zu können. Was die Umrüstung auf Digitalfunk anbelangt, wurden hierfür nunmehr die erforderlichen Vorgaben in den letzten Jahren veröffentlicht, so dass es den Feuerwehren im Gemeindeverwaltungsverband möglich war, im Jahr 2019 erstmals einen Zuschussantrag für diese Beschaffungsmaßnahme zu stellen, der auch mit Bescheid vom 11.11.2019 positiv beschieden worden ist. Insoweit wurden Angebote eingeholt, deren Ergebnis von Feuerkommandant Daniel Schaich erläutert worden sind. Nach entsprechender Beantwortung weniger Fragen wurde die Firma KFT Feuchter mit der Ausstattung beauftragt.

11.02.2020 Aus dem Gemeinderat

Aus dem Gemeinderat

 

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates am 11. Februar 2020 konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten den Jugendbegleiter Herrn Gerhard Frank (KJR) im Sitzungssaal begrüßen.

 

Bekanntgaben

Über die in letzter nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse informierte BM Kälberer in kurzen Zügen und bedankte sich unter diesem Tagesordnungspunkt auch für die großartige Unterstützung bei der kürzlich stattgefundenen Bürgermeisterwahl. Eine Vorschau auf den, erstmals in diesem Jahr durchgeführten Verbandsradsonntag am 17.05.2020 wurde gegeben und ebenso auf die, im Rahmen einer feierlichen Gemeinderatssitzung stattfindenden Amtseinführung des jetzigen Stelleninhabers am 21.04.2020. Des Weiteren tauschte sich das Gremium über den Wunsch der Telekom, die einzige, noch öffentliche, in der Gemeinde vorhandene Telefonstelle, aufgrund eines unwirtschaftlichen Betriebs (Jahresumsatz 2019 3,17 €) einzustellen aus und sprach sich dennoch gegen die Abschaffung dieses öffentlichen Fernsprechers aus, da diese nach wie vor ein Teil der Daseinsversorgung ist und daher Bestand haben sollte.

 

Tag der offenen Tür in der Kaltlufthalle Altdorf

Bekanntlich findet am 14.03.2020 ein Tag der offenen Tür in der Kaltlufthalle Altdorf statt. BM Kälberer informierte die Mitglieder darüber, dass der TSV Altdorf die Bewirtung an diesem Samstagnachmittag übernehmen wird und auch die Organisation betreffend den, an diesem Tag stattfindenden Jugendfußballturniers. Der offizielle Festakt beginnt um 14.00 Uhr und hierzu sind neben den Gästen selbstverständlich auch die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Altdorf herzlich eingeladen. Eine entsprechende Einladung wird über das Amtsblatt noch bekannt gemacht und wie üblich bei solch einem großen Vorhaben, wird auch dieses Mal ein Flyer, welcher wesentliche Punkte dieses Projektes aufzeigt jedem Haushalt in der Gemeinde eine Woche vor dem Tag der offenen Tür zugehen.

 

Kostenfortschreibung der Kaltlufthalle Altdorf

Der anwesende Architekt Werner F. Krepela erläuterte die von ihm aktuell fortgeschriebene Kostenhochrechnung, basierend auf der DIN 276. Die jeweiligen Gewerke wurden von ihm ebenso und ausführlich, wie die erfolgten Kostensteigerungen dargestellt. Feststellbar war, dass das Herrichten und Erschließen der Baustelle mit 80.000 € fast eine Punktlandung war und ebenso das Liefern und Erstellen der Fertigbauhalle mit 427.000 € die, laut Kostenschätzung, sogar mit 453.000 € ursprünglich angesetzt war. Hinnehmbare Kostensteigerungen ergaben sich bei den technischen Anlagen, wobei anfänglich auch keine Beschallungsanlage vorgesehen war und der Blitzschutz, aufgrund der dort vorhandenen Hochspannungsleitungen, deutlich teurer ausgefallen ist, als ursprünglich angesetzt. Signifikante Mehrkosten ergaben sich jedoch durch den Hallenunterbau, aber diese waren auch gewollt, da die in den letzten Jahren in Augenschein genommenen Kaltlufthallen stets nur einen Schotterunterbau enthielten und der Gemeinderat der Gemeinde Altdorf sich zu Recht entschlossen hat, im Zuge der Erstellung der Halle hiervon abzuweichen und einen kompletten Betonboden, mit ausreichenden Fundamenten, anzubringen. Ebenso deutlich teurer geworden ist das Gewerk Erschließung, da im Zuge der Erstellung der Fertigbauhalle man sich dazu entschloss, gleich auf der kompletten Strecke zwischen Kaltlufthalle und dem Vereinsheim, umfängliche Ver- und Entsorgungsleitungen einzulegen, sodass auch die zusätzlich nun eingebauten sanitären Anlagen in der Kaltlufthalle an das kommunale Ver- und Entsorgungsnetz angeschlossen sind. Überrascht war man auch über die deutlich größeren Kubatouren der erforderlichen Erdbewegungen und über die doch recht problematischen Bodenverhältnisse. Die aus der Mitte des Gremiums an den Architekten herangetragenen Fragen wurden allesamt zur Zufriedenheit beantwortet. Schlussendlich stimmte sich das Gremium auch über die Namensgebung und die Beschriftung dieses neuen gemeindlichen Projektes ab.

 

Offene Jugendarbeit in der Gemeinde Altdorf

Bereits im Dezember 2019 beschäftigte sich das Gremium mit der Nutzungsordnung und der Hausordnung für den in der Gemeindehalle befindlichen Jugendraum und nahm den unordentlichen Zustand, sowohl in diesem Raum als auch im Außenbereich anbelangte zum Anlass, erneut mit dem Jugendbegleiters Herrn Gerhard Frank vom Kreisjugendring hierüber zu sprechen. Den Ausführungen des Jugendbegleiters war deutlich entnehmbar, dass die überwiegende Mehrzahl der Jugendlichen mit den von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und Gegenständen sehr sorgsam umgehen, nur vereinzelte wohl nicht. Insoweit, so die Auffassung des Jugendbegleiters war es eigentlich ganz heilsam, dass die Verwaltung sehr deutlich den Jugendlichen ihre Grenzen aufgezeigt hat, indem sie den Raum, aufgrund des Zustandes, vor einigen Wochen kurzfristig schließen ließ. Dies hat natürlich zum Nachdenken und Nachjustieren des eigenen Verhaltens der Jugendlichen geführt. Hieraus wurden ergaben sich auch Konsequenzen; beispielhaft wies er auf den nunmehr verbindlicher Theken- und Putzplan hin.

 

Die Gemeinderäte Christoph Wenzelburger und Stefan Röper machten deutlich, dass sie nach wie vor dieses Angebot begrüßen und unterstützen, aber ebenso von den Jugendlichen erwarten, dass sie ihre Regeln auch einhalten. Auch BM Kälberer appellierte abschließend nochmals an den Jugendbegleiter hierauf einzuwirken, zumal das Interesse einer offenen Jugendarbeit, aufgrund des Zuspruches in der Gemeinde Altdorf, durchaus vorhanden ist.

 

Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates in diesem Jahr am 17. Dezember 2019 konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten den Jugendbegleiter Herrn Gerhard Frank, einige Jugendliche sowie eine Zuhörerin im Bürgersaal begrüßen.

Bekanntgaben der Verwaltung

So wurde unter diesem Tagesordnungspunkt den Ratsmitgliedern ein Überblick über die Kindertagesbetreuung im Landkreis Esslingen gegeben und ebenso wurden die Ratsmitglieder über den Verlauf der Verbandsversammlung beim Gemeindeverwaltungsverband Neckartenzlingen, sowie über die jährliche Verbandsversammlung des Neckarelektrizitätsverbandes, informiert. Des Weiteren berichtete die Verwaltung über zwei im Kenntnisgabeverfahren eingereichte Abbruchbaugesuche.

Offene Jugendarbeit in der Gemeinde Altdorf

Der in der Sitzung anwesende Jugendleiter Herr Gerhard Frank berichtete über seine seit dem 01.03.2019 in den drei Gemeinden Altdorf, Altenriet und Schlaitdorf geleistete Arbeit. Diese basiert auf dem Esslinger Modell. Neben der Einarbeitung und der hiermit einhergehenden Vernetzung wies er auf das stattgefundene Jugendforum sowie die Kommunalwahlkampagne und erste Projekte wie der Einrichtung des Jugendtreffes im Untergeschoß der Gemeindehalle hin. Auch informierte er über konzeptionelle Überlegungen und notwendige Verbesserungen, sowie über Vorhaben, die im nächsten Jahr anstehen.

Im zweiten Teil der Aussprache wurde dann die für den Jugendraum notwendige Nutzungsvereinbarung und Hausordnung besprochen. Auf Anregung von Gemeinderat Christoph Wenzelburger sind wenige Details der vom Gremium zu beschließende Nutzungsvereinbarung geändert worden, im Anschluss hieran erging dann ein einstimmiger Beschluss. Die Hausordnung als solche bedurfte noch der Ergänzung durch die Jugendlichen und insoweit wurde diese auf das nächste Jahr vertagt. Abschließend stellte Bürgermeister Kälberer nochmals heraus, dass mit der Übergabe des Raumes in der Turn- und Festhalle an die Jugendlichen ein aktives Begleiten der interessierten Jugendlichen in der Gemeinde zu verzeichnen war, das bis heute ungebrochen anhält. Auch aus der Mitte des Gremiums wurde mehrfach betont, dass der eingeschlagene Weg einen offenen Jugendtreff in der Gemeinde zu initiieren richtig war und allseits wird gehofft, dass auch weiterhin genügend Jugendliche und auch junge Erwachsene sich für diese Konzeption des demokratischen Miteinanders begeistern lassen.

Bildung von Ermächtigungsresten von 2018

Im Zuge der Rechnungsabschlussarbeit 2018 wurde festgestellt, dass bei verschiedenen Auftragssachkonten Ermächtigungsreste gebildet werden müssen, um die Gesamtfinanzierung der dort geplanten Maßnahmen sicher zu stellen. Insgesamt waren Ermächtigungsreste von neun bereits begonnenen Vorhaben mit einer Gesamtsumme 1.004.000 € vom Gremium zu bilden. Der Beschluss hierzu erfolgte einstimmig.

Gebührenkalkulation Friedhof Altdorf

Auch wenn erst mit Monatsbeginn die umfänglichen Erneuerungsarbeiten auf dem Friedhof Altdorf starteten, ist aufgrund der vielfältigen Bestattungsmöglichkeiten mit Abschluss dieser Erneuerungsarbeiten die Friedhofssatzung und die Gebührenordnung für den Friedhof Altdorf im kommenden Jahr neu aufzustellen. Die Firma Weiher aus Freiburg, die auch die planerischen Arbeiten erledigte und die Neuordnungsarbeiten begleitet, hat ein Angebot sowohl für die Gebührenkalkulation als auch für die Steuerung der zukünftigen Friedhofsentwicklung durch zeitgerechte Anpassungen der Gebührensätze eingereicht. Nach kurzer Aussprache und Beantwortung einzelner Fragen nahm das Gremium in modifizierter Form das Angebot der Firma Weyher zur Kalkulation der neuen Friedhofsgebühren an.

Verwendung der ehrenamtlichen Aufwandsentschädigung

Ein Großteil der Sitzungsgelder der Damen und Herren Gemeinderäte wird am Jahresende gespendet. In diesem Jahr soll ein großer Teil der Sitzungsgelder der Jugendfeuerwehr, dem Jugendfußball, dem Jugendchor, dem Jugendtreff und dem Projekt Straßenkinder in Kenia zukommen. Hierüber wurde einstimmig ein Beschluss vom Gremium gefasst.

Jahresrückblick

Auch in diesem Jahr blickte Bürgermeister Kälberer in der letzten Sitzung des Gemeinderates zumindest in kurzen Zügen auf die von dem Gremium geleistete Arbeit zurück. So fanden in diesem Jahr wiederum 13 Gemeinderatssitzungen statt. Hinzu kamen mehrere Begehungen und Besichtigungen sowie vor Ort-Besprechungen. Die Aufgabenschwerpunkte in diesem Jahr lagen eindeutig bei der Fertigstellung der Kaltlufthalle auf dem Sportgelände, der Vorbereitung der Arbeiten zur Neuordnung des Friedhofes Altdorf, sowie die Aktualisierung der aus dem Jahr 1999 stammenden Gemeindeentwicklungsplanung. Den Ratsmitgliedern wurde wieder einiges an ehrenamtlichen Engagements abverlangt, das Ergebnis kann sich aber durchaus sehen lassen und hat die Gemeinde wiederum deutlich vorangebracht. Bürgermeister Kälberer bedankte sich daher ganz herzlich bei den Damen und Herren Gemeinderäten, ohne deren engagiertes Mitwirken solch ein Vorankommen nicht denkbar wäre. Ein besonderer Dank ging an den ersten stellvertretenden Bürgermeister GR Christoph Wenzelburger, welcher in diesem Jahr Bürgermeister Joachim Kälberer bei der ein und anderen Besprechung zu vertreten hatte und auch dieser Tage durch die anstehende Bürgermeisterwahl über das übliche Maß hinaus als Wahlleiter gefordert ist.

Der erste stellvertretende Bürgermeister Gemeinderat Christoph Wenzelburger bedankte sich bei Bürgermeister Kälberer für die stets umfassenden und zeitgerechten zugesandten Sitzungsunterlagen. Auf diese Weise können sich alle Ratsmitglieder sehr frühzeitig Gedanken über die Tagesordnung und deren Inhalt machen und somit sich aktiv in die Gremienarbeit einbringen. Sein weiterer Dank galt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Altdorf, die aufgrund der sehr engen Personaldecke sehr viel zu leisten haben. Gemeinderat Wenzelburger wünschte wie Bürgermeister Kälberer ebenfalls allen Anwesenden ein frohes Fest, ruhige Tage über die Jahreswende und alles Gute für das Jahr 2020.

4. Amtsperiode von BM Kälberer beginnt

Letzte Änderung: Donnerstag, 12.03.2020   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf