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12.03.2019 Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Gemeinderatssitzung am 12. März 2019 konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten, Feuerwehrkommandant Daniel Schaich, seine Stellvertreter Mark Thumm und Christoph Wenzelburger, Herrn Düsterhöft von der Firma Weiher, von der Firma Planstatt Senner, Herrn Schuler und Frau Mall sowie Bauhofleiter Herrn Veith, und einige interessierte Zuhörern/innen im Sitzungssaal recht herzlich begrüßen. 

Bekanntgaben

Unter diesem Tagesordnungspunkt berichtete Bürgermeister Kälberer über die weitere Aufnahme von Asylbewerbern im Rahmen der Anschlussunterbringung durch die Gemeinde Altdorf. So wurden dieser Tage weitere 6 Personen der Gemeinde Altdorf ebenso wie eine dreiköpfige Familie zugewiesen. Die Unterbringung erfolgt in den von der Gemeinde angemieteten Unterkünften. Weiterhin wurde über den Stand der angemeldeten Schülerinnen und Schüler betreffend der verlässlichen Grundschule berichtet; so sind nunmehr auf März 20 Schülerinnen und Schüler angemeldet worden. Der diesjährige Holzverkauf, der keine großen Holzmengen enthielt, erbrachte einen Ertragserlös in Höhe von 3.451 €. Weiterhin informierte Bürgermeister Kälberer die Ratsmitglieder darüber, dass der neue Jugendbetreuer, Herr Gerhard Frank, in diesem Monat seine Arbeit aufgenommen hat. Herr Gerhard Frank wird die offene Jugendarbeit in den Gemeinden Altenriet, Schlaitdorf und Altdorf organisieren bzw. begleiten und wird sich in der nächsten Gemeinderatssitzung im April auch dem hiesigen Gremium vorstellen. Schlussendlich wurde über die Sperrung der Kreisstraße Großbettlingen-Bempflingen mit erheblichen Auswirkungen für die Gemeinde Altdorf informiert. Den dringenden Wunsch der Gemeindeverwaltung Altdorf, auch die zweite Abzweigemöglichkeit an der ehemaligen Deponie weiterhin offen zu halten, wurde seitens der Verkehrsbehörde nicht entsprochen.  

Zustimmung zur Wahl des Feuerwehrkommandanten und seiner beiden Stellvertreter

Sowohl Feuerwehrkommandant Daniel Schaich als auch seine beiden Stellvertreter, die Feuerwehrkameraden Mark Thumm und Christoph Wenzelburger, letzterer auch in seiner Funktion als Gemeinderat, waren in der Sitzung anwesend und wurden von Bürgermeister Kälberer zu ihrer Wiederwahl mit einem sehr eindeutigen Votum beglückwünscht. Der Vorsitzende sprach den drei Feuerwehrkameraden seinen Dank für die Bereitschaft, erneut diese wichtigen Ämter, die neben einer hohen Fachkunde auch ein großes Engagement, das sicherlich auch des Öfteren einmal zu Lasten der Freizeit geht, seinen Dank aus. 

Auch für die Ratsmitglieder war es mehr als erfreulich feststellen zu dürfen, dass diese versierten Feuerwehrkameraden diesen sehr wichtigen Dienst für die Dorfgemeinschaft weiterhin übernehmen und insoweit war das Votum der Zustimmung der Ratsmitglieder zu den gewählten Funktionen einstimmig.  

Neuordnung der Abteile II bis IV auf dem Friedhof Altdorf

Bereits im Jahr 2003 wurden die Weichen für die Überarbeitung der Abteile II und IV (alter Friedhofsteil) seitens des Gemeinderates mit der Gemeindeverwaltung gestellt. Nachdem die Ruhezeiten der letzten, sich dort befindlichen Grabstellen in nächster Zeit ablaufen, hat das Gremium bereits im Vergangenen Jahr das Büro Weiher aus Freiburg mit der Überarbeitung dieses Friedhofareals beauftragt. Mit ersten Alternativen wartete dieses Büro auf und stellte in der Sitzung gemeinsam mit dem kooperierenden Büro Planstadt Senner aus Stuttgart die Entwurfsplanung vor. Herr Schuler vom Büro Planstadt Senner, der verantwortliche Projektleiter, stellte in ausführlicher Form den Planentwurf, welcher eher einem Park als einem Friedhof ähnelt; dies war aber das gewünschte Ziel des Gremiums, den Aufenthaltsbedürfnissen der Friedhofsbesucher Rechnung zu tragen. Mit der Neugestaltung dieser drei Abteile würden dann weitere 66 Urnengräber in Form von 16 Bestattungsplätzen als Urnenerdgräber, 48 Bestattungsplätze als Urnenbaumgräber und 12 Bestattungsplätze in Urnennischen vorhanden sein. Weiterhin sind 19 Bestattungs-/Sargplätze als einzel- oder in Form von doppeltiefen Gräbern vorgesehen.  

Die weiteren Planausführungen enthielten dann eine weitere Überdachung an der vorhandenen Aussegnungshalle, verbunden mit einem zweiten Zugang zur Aussegnungshalle. 

Ob die doch durchaus überschaubare Anzahl dieser Bestattungsplätze für die nächsten 20 bis 25 Jahre für die Gemeinde Altdorf ausreichend bemessen worden ist, hinterfragte Gemeinderat Christoph Wenzelburger. Herr Düsterhöft von der Firma Weiher machte in seiner Antwort deutlich, dass die Ruhezeit der Urnengräber zumeist 15 Jahre beträgt und in Folge dessen die in der Planung dargestellten Bestattungsplätze im besagten Zeitraum erneut in Anspruch genommen werden können. In der weiteren Aussprache hierzu wurden dann auch die Erdsargplätze und das erforderliche Bodengutachten besprochen. Beschlüsse wurden über die Ausgestaltung der Wege, der Plätze und der Bepflanzung gefasst. Die Verwaltung wurde darüber hinaus mit der Einholung von Angeboten im Hinblick auf eine ergänzende Überdachung der Aussegnungshalle beauftragt und schlussendlich wurde auch dem vom Ing. Büro Walter ausgearbeiteten Planentwurf im Hinblick auf die Verbesserung der Zufahrtssituation und die Anlegung von 5 neuen Parkplätzen zugestimmt. Sofern nunmehr die weiteren Arbeiten bedarfs- und zeitgerecht erledigt werden und nach einer erfolgten Ausschreibung dieser umfänglichen Arbeiten annehmbare Angebote eingehen, kann man durchaus von einem realistischen Beginn dieser Neuordnungsarbeiten im Spätherbst diesen Jahres ausgehen. 

Auftragsvergabe betreffend der Heizungsanlage im Bürgerzentrum/Rathaus

Die im Rahmen des Generalunternehmens erworbene Heizzentrale im Rathaus/Bürgerzentrum (Pelletheizung) im Jahr 2005 bereitete leider auf Grund ihrer Einschleuse-Radtechnologie von Anfang an Probleme, die trotz Nachbesserung in den vergangenen Jahren nie so richtig in den Griff zu bekommen waren. Insoweit hat sich das Gremium mit einer Erneuerung des Brenners, welcher die Hauptursache dieser Störungen ist, bereits im Rahmen einer Vor-Ort-Besichtigung in diesem Jahr auseinandergesetzt und die Verwaltung mit der Einholung von entsprechenden Angeboten beauftragt. Der Angebotsvergleich, aufgestellt und ausgearbeitet von Bauhofleiter Reinhard Veith, wurde von diesem vorgetragen. Nach Rückfrage von Gemeinderat Benjamin Ruopp hinsichtlich der Hinzurechnung der anrechenbaren Zuschüsse wurde dem wirtschaftlichsten Angebot, eingereicht von der Firma Füssel, zugestimmt. 

Auftragsvergabe Fassaden- und Fenstersanierung am Gebäude Grundschule Altdorf

Auch dieses Gebäude besteht nunmehr seit 20 Jahren und bedarf erstmals, was die Fassade anbelangt, einen Anstrich und ebenso die dortigen Fenster. Auch hier wurden Angebote eingeholt und diese den Ratsmitgliedern vorgetragen. Bauhofleiter Reinhard Veith, erläuterte den Angebotsvergleich der drei eingereichten Angebote den Ratsmitgliedern. Nach Beantwortung der Fragen wurde das Angebot der Firma Utz angenommen. 

Zustimmung zur Verlegung von Telekommunikationslinien in öffentlichen Verkehrswegen

Die Firma Vodafon möchte den auf Markung Großbettlingen stehenden Sendemasten in der ehemaligen Erd- und Bauschuttdeponie mit einem Glasfaserkabel ertüchtigen. Der Anschluss soll von Nürtingen aus über Großbettlingen und dann über die ehemalige Gemeindeverbindungsstraße zwischen Großbettlingen und Altdorf erfolgen. Anhand einer Planfertigung erläuterte Bürgermeister Kälberer die Trassenführung und wies darauf hin, dass gemäß § 68 des Telekommunikationsgesetzes die Leitungsträger einen Rechtsanspruch haben, solche Leitungen in öffentlichen Verkehrswegen anzulegen und insoweit empfahl die Verwaltung, diesem Ansinnen zuzustimmen.  

Diesem wurde nach einer kurzen Aussprache und Beantwortung weniger Fragen, vom Gremium zugestimmt, wobei eine Trassenbegehung, an welcher die Vertreter der drei beteiligten Gemeinden Großbettlingen, Bempflingen und Altdorf teilnehmen, vorausgesetzt wird.

Letzte Änderung: Mittwoch, 13.03.2019   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf