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Gemeinde Altdorf im Landkreis Esslingen

12.06.2012 Gemeinderatssitzung

Bekanntgaben

Über eine am 14.05.2012 von den Damen und Herren Gemeinderäten vorgenommene Begehung betreffend dem Gebäude Kirchstr. 26 (Feuerwehrhaus und Sängerheim), der Grundschule Altdorf und der Turn- und Festhalle, wurde in kurzen Zügen berichtet und die Anwesenden über die hierin gefassten Beschlüsse, zumeist mit Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen verbunden, informiert. Weiterhin wurden die diesjährigen Abgangszahlen der 4. Grundschulklasse dargelegt. So wechselt ein Schüler an die Werkrealschule Neckartenzlingen, 8 Schüler an die Realschule Neckartenzlingen und 15 Schüler an das Gymnasium Neckartenzlingen. Seit dem Jahr 2011 bezieht die Gemeinde für ihre öffentlichen Anlagen Ökostrom; insgesamt wurden im Jahr 2011 47.896 KW Ökostrom bezogen; hierüber wurde von der EnBW ein Zertifizierungsbericht ausgestellt. Auf weitere anstehende Termine wies unter diesem Tagesordnungspunkt Bürgermeister Kälberer hin; ebenso erläuterte er den Grund der wiederholten Veröffentlichung der Neufassung dieser Abwassersatzung.

Antragstellung zur Aufnahme in das Landessanierungsprogramm

Bereits schon seit einiger Zeit befasst sich das Gremium mit einer möglichen Antragstellung hinsichtlich der Aufnahme in das Landessanierungsprogramm. Mittels einer Power Point Präsentation stellte die Gemeindeverwaltung nochmals die Notwendigkeit einer Fortentwicklung der Gemeinde im Hinblick auf die Sanierung öffentlicher Gebäude und Ertüchtigung der öffentlichen Plätze sowie der Sanierung der älteren Bausubstanz, zumeist im Ortskern vorhanden, dar. Auch wenn hierfür die Gemeinde Altdorf, sofern sie einen diesbezüglichen Antrag stellt, in finanzielle Vorleistungen treten muss, kann sie mit der Aufnahme in das Landessanierungsprogramm mit erheblichen Fördergeldern rechen, die dann auch privaten Sanierungswilligen zugute kommen. Gemeinderätin Ursula Breuninger plädierte für eine Antragstellung noch in diesem Jahr, zumal allseits bekannt ist, dass Erstanträge auf Grund von Überzeichnung solcher Förderprogramme nicht zum Erfolg führen und die Gemeinden daher gezwungen sind, einige Jahre zuzuwarten, bis sie einen positiven Bescheid vom Regierungspräsidium Stuttgart erhalten. Auch weitere Wortäußerungen der Ratsmitglieder gingen in diese Richtung, da sicherlich in mittelfristiger Zukunft auch ein dringender Handlungsbedarf vor allem im Bereich des Heges und der Turnhalle gegeben sein wird. Nur mit fachfördernden Zuschüssen können dann in er Gemeinde solche größeren Projekte wieder angegangen werden. Schlussendlich beauftragte der Gemeinderat einstimmig die STEG aus Stuttgart, gemeinsam mit der Verwaltung, einen Antrag noch in diesem Jahr beim Regierungspräsidium Stuttgart auf Aufnahme in das Landessanierungsprogramm Baden-Württemberg einzureichen.  

Einweihung des Kindergartenneubaus verbunden mit einem Tag der offenen Tür

Mittlerweile wurde der Neubau im Kindergarten bezogen und die erste Kleinkindgruppe ist eingerichtet worden. Nach Abschluss auch der im Außenbereich derzeit noch laufenden Baumaßnahmen, ist eine Einweihung dieser neuen Kindertagesstätte am Sonntag, den 08.07.2012, beginnend um 13.30 Uhr, mit einem Festakt geplant. Im Anschluss hieran sollen dann sämtliche Türen sowohl in der Kindertagesstätte als auch im Kindergarten und in der Grundschule geöffnet werden und hierbei auch ein attraktives Rahmenprogramm den sicherlich zahlreichen Besuchern angeboten werden. Entsprechende Gespräche fanden bereits statt. Erfreulicher Weise haben beide Elternbeiräte der Grundschule und des Kindergartens, ihr Mitwirken ebenfalls signalisiert. Sowohl der Programm- als auch der Festablauf wurden seitens der Verwaltung nochmals ausführlich dargelegt. Auch über eine derzeit im Entstehen begriffene Broschüre über die Kindertagesstätte mit einer Auflage von über 1.000 Stück, berichtete Bürgermeister Kälberer. Diese Broschüre wird etwa eine Woche vor dem Tag der offenen Tür an alle Haushalte verteilt. 

Öffnung des Bürgersaals für Standesamtliche Trauungen

Immer mehr Paare haben nach der standesamtlichen Trauung keine kirchliche Trauung mehr und wollen daher ihre Gäste bereits zum Standesamt mitbringen. Im Sitzungssaal bzw im Trauzimmer können max. 30 Personen während der Trauung untergebracht werden. Sofern Gesellschaften gerne, gerade weil im Anschluss hieran keine weiteren Festivitäten mehr geplant sind, mehr Gäste mit einladen wollen, ist dies in diesem Zimmer nicht mehr möglich. Insoweit schlug die Verwaltung vor, den Bürgersaal hierfür zur Verfügung zu stellen, da hier mehr Raum und Fläche für solch eine Gesellschaft zur Verfügung stehen würde. Dies wurde allseits von den Ratsmitgliedern begrüßt und die hierfür festzusetzende Gebühr in Höhe von 100 € einvernehmlich beschlossen.
Auf Anregung von Gemeinderat Helmut Wick wird die Verwaltung mit denkbaren ortsansässigen Caterern über eine noch weiter gehende Variante sprechen und bei positivem Verlauf über einen noch ergänzenden Vorschlag der Nutzung des Bürgersaals für standesamtliche Trauungen auf das Gremium wieder zukommen.

Zukünftige Handhabung des Weihnachts- und Herbstmarktes

Wie des öfteren wurde auch in diesem Frühjahr der Verlauf der Feste, die unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Altdorf stehen, analysiert und festgestellt, dass sowohl die Anzahl der Ständebetreiber als auch die Besucherzahl, was den Weihnachtsmarkt anbelangt, sehr zu wünschen übrig lässt, und dies in abgemilderter Form auch bereits beim Herbstmarkt zu beobachten ist. In einem im März stattgefundenen Gespräch unter Beteiligung der Ständebetreiber, der Vereinsvertreter sowie Vertreter örtlicher Organisationen, wurde dieser Sachverhalt auch anhand erfolgter Umfrageergebnisse analysiert und besprochen und letztendlich festgelegt, dass bis auf weiteres in der Gemeinde Altdorf kein Weihnachtsmarkt mehr stattfinden wird. Wie im diesjährigen Veranstaltungskalender enthalten, wird der am 30. September 2012 geplante Herbstmarkt durchgeführt werden. Von der Bereitschaft, hier aktiv im Vorfeld mitzuhelfen sowie vom Verlauf des diesjährigen Herbstmarktes, wird auch die zukünftige Fortführung dieses Herbstmarktes, welcher alle zwei Jahre einmal stattfindet, abhängen. Aus der Mitte des Gemeinderates wurde auf die Notwendigkeit der Gewinnung von Ständebetreibern, die auch von Auswärts kommen, hingewiesen; hier machte aber Gemeinderat Manfred Butz deutlich, dass gerade die Örtlichkeiten direkt am Bürgerzentrum, für Ständebetreiber, die mit einem entsprechenden Equipment kommen, nicht optimal sind, da einerseits die Fläche beschränkt ist und andererseits die Zugangs- und Zufahrtsmöglichkeiten bei weitem nicht optimal sind. Lösungsmöglichkeiten gibt es aber durchaus. So könnten Ständebetreiber mit einem entsprechenden Warensortiment auch den Vorplatz des Bürgerzentrums in Anspruch nehmen. In diesem Fall sollten aber zumindest drei bis vier Ständebetreiber sich dort ansiedeln, da ansonsten der einzelne Ständebetreiber sich auf dieser Fläche sehr verloren vorkommen würde. Das Gremium bekräftigte seine weiterhin finanzielle Begleitung dieser Veranstaltung im Rahmen der beschlossenen Haushaltsansätze und wird ebenfalls auf den weiteren Verlauf des Herbstmarktes gespannt blicken.

Jahresabschluss der Wasserversorgung 2011

Sowohl die Bilanz zur Jahresrechnung als auch den wirtschaftlichen Bericht der Wasserversorgung mit Stand zum 31.12.2011, wurde vom Vorsitzenden vorgetragen. Da das Jahresergebnis 2011 zufriedenstellend ist kann der Wasserzins auf 1,78 € (netto) belassen bleiben. Die Wasserverluste haben sich auf Grund einiger Rohrbrüche in den Jahren davor wieder relativiert; mit einem Wert von 7,61 % befindet sich die Gemeinde Altdorf an der unteren Skala vergleichbarer Gemeindewerte. Der in der Sitzung anwesende Wassermeister Bohl ging auf die in letzter Zeit erfolgreich durchgeführten Wasserrohrnetzuntersuchungen ein und wies darauf hin, dass die in der Bilanz ausgewiesenen Wasserverluste schlussendlich gar nicht in der Höhe vorhanden sind, da hierunter auch das für die Bewässerung der immer größer werdenden Grünflächen entnommene Wasser fällt. Schlussendlich nahm das Gremium Kenntnis vom Jahresergebnis.

Bausachen

Ein nachträglich eingereichter Befreiungsantrag bei einem Bauvorhaben wegen Überschreitung des Baufensters im Hinblick auf die Errichtung einer Garage war zu behandeln; mehrheitlich lehnte das Gremium eine Zustimmung zu diesem Befreiungsantrag ab.

Letzte Änderung: Donnerstag, 14.06.2012   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf