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12.12.2017 Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Gemeinderatssitzung des Gemeinderates der Gemeinde Altdorf in diesem Jahr am 12. Dezember 2017, konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten auch Verbandskämmerer Herr Michael Castro, den Bereitschaftsführer des DRK Großbettlingen-Altdorf, Herrn Frank Schaich, die zu ehrenden Blutspenderinnen und Blutspender im Sitzungssaal recht herzlich begrüßen. 

Blutspenderehrungen

Von den fünf, an diesem Abend zu ehrenden Blutspenderinnen und Blutspendern waren drei Blutspender/innen anwesend. Für 25 freiwillige und unentgeltlich geleistete Blutspenden konnte Herr Daniel Müllerschön geehrt werden; für 50 freiwillige und unentgeltlich geleistete Blutspenden gleich zwei Blutspenderinnen, zum einen Frau Sylvia Schur und zum anderen Frau Brigitte Wolf. Bürgermeister Kälberer und Bereitschaftsführer Frank Schaich bedankten sich bei den Blutspenderinnen/Blutspendern für ihre Bereitschaft, Blut zu spenden und somit sich um die Rettung von Schwerkranken und Verletzten verdient zu machen. Neben der Verleihungsurkunde und der Blutspenderehrennadel erhielten die Geehrten auch ein kleines Geschenk von Bürgermeister Joachim Kälberer ausgehändigt. 

Bekanntgabe

Von der Verbandsversammlung der Filderwasserversorgung berichtete Bürgermeister Kälberer in kurzen Zügen und ging hierbei auf den Jahresabschluss 2016 und den Wirtschaftsplan 2018 ein. Weiterhin informierte der Vorsitzende über eine Grußkarte des evangelischen Kirchengemeinderates, in welcher sich dieser sehr herzlich für die großzügige Spende von der bürgerlichen Gemeinde Altdorf anlässlich der Wiedereröffnung der sanierten Kirche bedankt. Schlussendlich wurde, wie jedes Jahr, über die Nutzungshäufigkeit des Bürgersaals im Bürgerzentrum Altdorf berichtet.

Beratung und Beschlussfassung über die Haushaltssatzung und die Haushaltsplanung 2018

Ein historisches Ereignis stellte an diesem Abend die Beratung und Beschlussfassung des 1. doppischen Haushaltes nach neuem kommunalen Haushaltsrecht (NKHR) dar. Der Paradigmenwechsel wurde seit zwei Jahren vorbereitet und mit dem Haushaltsplan 2018 erstmals umgesetzt. In seinen einleitenden Ausführungen ging Bürgermeister Kälberer daher darauf ein, dass nach über 30 Jahren kommunaler Haushaltsplanung sich nunmehr grundlegendes ändert. Durch das neue kommunale Haushaltsrecht und den damit verbundenen Umstieg von der kameralistischen Buchführung auf die Doppik soll die Transparenz des Haushaltes verbessert und die Steuerungsmöglichkeiten verändert werden. Das NKHR greift vor allem die betriebswirtschaftlichen Elemente der kaufmännischen Buchführung auf und gibt nach dem doppischen Rechnungsstil den Kommunen neue Instrumente an die Hand, mit denen die politischen Ziele effizienter umgesetzt werden können. Auf Grund der zahlreichen Neuerungen ging der Verbandskämmerer Michael Castro, sehr eingehend auf die neue Systematik ein, wenngleich die Ratsmitglieder in einem vor wenigen Wochen stattgefundenen Informationsabend, eingehend über die Grundlagen der doppischen Haushaltsführung informiert worden waren. Der Verbandskämmerer erläuterte den Ergebnis- und den Gesamtergebnishaushalt, welcher eine transparente Übersicht über die finanzwirtschaftliche Situation den Ratsmitgliedern verschafft. Der Gesamtfinanzierungshaushalt bildet dagegen den echten Geldfluss ab und ist daher im Hinblick auf die Liquidität einer Gemeinde außerordentlich wichtig. Im Anschluss hieran erläuterte er dann die Teilhaushalte und die sich hieran ergebende Produkte. Zum Abschluss seiner umfänglichen Ausführungen ging Michael Castro auf die Kennzahlen und auf das Investitionsprogramm der Gemeinde Altdorf betreffend der Jahre 2017 bis 2021 ein. Die aus der Mitte des Gremiums an den Kämmerer herangetragenen Fragen wurden beantwortet und insoweit wurde schlussendlich einstimmig der Haushaltsplanung 2018 zugestimmt.

Bausachen

Der einzigen, an diesem Abend zu behandelnden Bauangelegenheit auf Errichtung einer Doppelgarage wurde zugestimmt.

Rückblick

Zum Jahresende ging Bürgermeister Joachim Kälberer auf die durchgeführten kommunalen Vorhaben ein und sprach die bedeutenden Projekte an. Weiterhin führte er statistische Werte auf, die den gestiegenen Arbeitsanfall in der Verwaltung deutlich machen und blickte schlussendlich auf die anstehenden Vorhaben im Jahr 2018 hin, die da lauten wie beispielsweise Umbau des Untergeschosses der Turnhalle zu Schlichtwohnräumen, Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in allen drei Kreisstraßen und hoffentlich natürlich auch das Großprojekt Neubau einer Kaltlufthalle auf dem Sportgelände „Altdorfer Wasen“. Zum Ende seiner Ausführungen bedankte er sich bei den Damen und Herren Gemeinderäten für die konstruktive Zusammenarbeit und wünschte allen im Sitzungssaal Anwesenden ein schönes Weihnachtsfest sowie einige Tage der Entspannung und Ruhe über die Jahreswende und alles Gute für das kommende Neue Jahr. 

Der 1. stellvertretende Bürgermeister, Gemeinderat Christoph Wenzelburger, bedankte sich ebenfalls bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung Altdorf für ihr großes Engagement, welches sie wiederum in diesem Jahr erbracht haben; mit kleinen Geschenken brachte er diese Anerkennung zum Ausdruck. Auch er bedankte sich bei Bürgermeister Kälberer für die gute Zusammenarbeit, die gerade in einer kleinen Kommune wie Altdorf sie ist, unerlässlich ist. Auch Gemeinderat Wenzelburger hofft sehr, dass die erneute Antragstellung beim RP Stuttgart im Hinblick auf den Fach- und Ausgleichstockzuschuss dieses Mal positiv ausgeht, so dass man im Frühjahr 2018 sich an die Arbeit zur Errichtung einer Kaltlufthalle auf dem Sportgelände „Altdorfer Wasen“ machen kann. Er sicherte auch im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung zu, dass man auch im Jahr 2018 weiterhin zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürgerschaft konstruktiv und vertrauensvoll mitarbeiten werde. Schlussendlich wünschte auch er allen frohe Weihnachtsfeiertage.

Letzte Änderung: Donnerstag, 14.12.2017   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf