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21.05.2019 Aus dem Gemeinderat

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates am 21. Mai 2019, konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten auch einige Zuhörer begrüßen. Weiterhin wurden die zugeladenen Sachverständigen, Architekt Herr Krepela, Ing. Herr Walter, Ing. Herr Wagner, Frau Kizler und Herr Fürst von der Kommunalentwicklung (KE) sowie Wassermeister Herr Bohl und die beiden Vereinsvertreter vom TSV Altdorf die Herren Bader und Grimme begrüßt. 

Bekanntgaben

Unter diesem Tagesordnungspunkt bedankte sich Bürgermeister Kälberer über die zahlreichen Genesungsgrüße, die ihn in seiner dreiwöchigen Rehazeit erreicht haben und überreichte dem 1. stellvertretenden Bürgermeister, Gemeinderat Wenzelburger ein kleines Präsent anlässlich seiner mit der Vertretung einhergehendem zusätzlichen Ehrenaufwand. Weiterhin übermittelte Bürgermeister Kälberer die Dankesgrüße von den Vereinen und der örtlichen Vereinigungen an die Ratsmitglieder anlässlich ihrer ausgeschütteten Aufwandsentschädigung. Schlussendlich berichtete der Vorsitzende über die vorgenommen Ausschreibung hinsichtlich der Durchführung der Kanalinnensanierungen betreffend der Jahre 2019/2020. Das Ing.Büro Walter hat diese Arbeiten wiederum gemeinsam mit fünf Gemeinden ausgeschrieben. Die bekannte Firma Rossaro hat das günstigste Angebot eingereicht; auf die Gemeinde Altdorf entfallen Kosten in Höhe von rund 41.000 € für die anstehenden Sanierungsarbeiten, die im 2. Halbjahr 2019 beginnen werden. 

Gemeindeentwicklungskonzeption (GEK)

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Bürgermeister Kälberer Herrn Fürst und Frau Kitzler, von der Kommunalentwicklung (KE) und teilte mit, dass im Rahmen der Aussprache der Haushaltsplanung 2019, der Gemeinderat der Gemeinde Altdorf die Fortschreibung der Gemeindeentwicklungskonzeption 2030, welche in den Jahren 1999/2000 erarbeitet und beschlossen worden ist, aktualisiert werden sollte. In Absprache mit dem Gremium wurde daher zu Jahresbeginn die Kommunalentwicklung mit der Entwurfsarbeit solch einer fortschreitenden Gemeindeentwicklungskonzeption beauftragt. Nachdem dieses Büro nunmehr die erforderlichen Grundlagendaten zusammengetragen hat wurden hierüber mittels einer umfänglichen Powerpointpräsentation die Ratsmitglieder von Herrn Fürst und Frau Kizler über die zusammengetragenen Basisdaten betreffend der Gemeinde Altdorf informiert. Der zweite Teil dieser Präsentation zeigte dann die erforderlichen Entwicklungskonzeptionen und Ziele, die unter Einbindung der Bürgerschaft näher beleuchtet und ausgearbeitet werden sollten, auf. Die Gemeinderäte Wenzelburger und Butz begrüßten diese Vorgehensweise und sprachen sich ebenfalls für eine zweistufige Vorgehensweise betreffend dem Einbezug der Einwohnerschaft aus. So wird die Bürgerschaft mittels eines Informationsabends am Donnerstag, den 04. Juli 2019 grundsätzlich über solch eine Entwicklungskonzeption informiert, so dass sich interessierte Bürgerinnen und Bürger für einen am Samstag, den 13. Juli 2019 geplanten Workshop anmelden können. Die allgemeine Informationsveranstaltung am 04. Juli 2019 wird in der Gemeindehallt erfolgen, der Workshop am 13. Juli 2019 voraussichtlich in den Räumlichkeiten der Grundschule Altdorf. Selbstverständlich wird in nächster Zeit hierüber die Bevölkerung in geeigneter Weise informiert werden. 

Neubau einer Kaltlufthalle auf dem Sportgelände „Altdorfer Wasen“

Mit den Bauarbeiten wurde auf dem Sportgelände „Altdorfer Wasen“ begonnen; die Baustelle ist nunmehr für Jedermann augenscheinlich erkennbar. Neben den Planiearbeiten sind schon erste Fundamentierungen erfolgt. In der Sitzung war es daher notwendig nunmehr die Planung betreffend der Elektrotechnik, der Akustik und der Beleuchtung zu besprechen. Die hiermit verbunden Planunterlagen trug der Fachplaner Herr Wagner vom Büro FMP aus Metzingen vor und ging auf einige Details, vor allem in Hinblick auf die Beleuchtung ein. Mit geringfügigen Ergänzungen wurde der Planung zugestimmt und der Fachplaner mit der Ausschreibung dieser Arbeiten beauftragt; es ist vorgesehen bei auskömmlichen Angeboten die Vergabe dieses Gewerks Anfang Juli 2019 vorzunehmen. Im zweiten Teil dieses Tagesordnungspunktes erläuterte das beauftragte Ing.Büro Walter aus Nürtingen die Erschließungsplanung; hier ging es um die Ver- und Entsorgungsleitungen, die Herstellung des Weges und der umläufigen Aufstellflächen an der Kaltlufthalle. Vier Firmen gaben hierzu ein Angebot ab; die Firma GH Hauber aus Nürtingen reichte das günstigste Angebot ein. Nach Beantwortung einiger Fragen und Aussprachen wurde dem vorgetragenen Beschlussvorschlag, den Auftrag an den günstigsten Anbieter, die Firma GH Hauber aus Nürtingen zu vergeben, zugestimmt. 

Informationen zur Netzkonzeption in der Autmut - Wasserversorgungszone

Bürgermeister Kälberer erläuterte zunächst die Begrifflichkeiten. So wurde mit der sogenannten „Autmutgruppe“ der Zusammenschluss der Gemeinden Neckartailfingen, Neckartenzlingen, Großbettlingen und Altdorf, welche in der früheren Vergangenheit gemeinsam die Trinkwasserversorgung dieser Gemeinden sicherstellten, bezeichnet. Diese Autmutgruppe fusionierte schon vor vielen Jahrzenten mit der Filderwasserversorgung, die ihren Sitz in Neckartailfingen hat. Seit dieser Zeit erhalten die Bürgerinnen und Bürger der eingangs genannten Kommunen, aber darüber hinaus auch die Städte Aichtal, Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen, Ostfildern, Neuhausen auf den Fildern und Wolfschlugen ihr Trinkwasser von der Filderwasserversorgung. Dies besteht zu einem Teil aus der Aufbereitung des dort vorhandenen Grundwassers (Neckarwasser) und andererseits aus der Zulieferung des Bodenseewassers, kommend von der Bodenseewasserversorgung. Die Einspeisung des Bodenseewassers in das Verbandsgebiet der Filderwasserversorgung erfolgt bislang einzig über eine auf Gemarkung Leinfelden-Echterdingen vorhandene Leitung. Um die Sicherheit der zukünftigen Trinkwasserversorgung zu verbessern, haben die Verantwortlichen bei der Filderwasserversorgung sich einen zweiten Einspesepunkt überlegt und kamen daher auf Gemeinde Altdorf zu, da der in unmittelbarer Nähe vorhandenen Hochbehälter der Gemeinde Bempflingen mit Bodenseewasser gespeist wird. Nach Gesprächen mit den beteiligten Kommunen und der Bodenseewasserversorgung wie auch der Filderwasserversorgung kristallisierte sich heraus, dass durchaus die beiden Hochbehälter vernetzt werden könnten und somit ein zweiter Einspeisepunkt von Bodenseewasser im Verbandsgebiet der Filderwasserversorgung vorhanden wäre. Anhand einer Übersichtsplanung wurde die von der Bodenseewasserversorgung geplante Trassenführung vorgestellt und erläutert. Die Trasse folgt in großen Teilen nicht immer den öffentlichen Wegen, sondern quert nicht wenige landwirtschaftliche Grundstücke; bedingt wird dies durch die dort vorhandenen topografische Gegebenheiten. Auch hierzu führten sowohl Bürgermeister Kälberer als auch Ing. Herr Walter einiges aus. Parallel zu dieser denkbaren Entwicklung hat sich auch die Gemeinde Altdorf Gedanken über eine Ertüchtigung ihrer Wasserversorgung gemacht und würde im Zuge dieser Bauarbeiten ebenfalls eine zweite Einspeisung in den Ort vornehmen. Dieser geplante Leitungsbau wurde von Ingenieur Walter erläutert. Neben der Verbesserung der hydraulischen Gegebenheiten im Ort wäre hiermit auch eine deutlich höhere Wasserversorgungssicherheit in der Zukunft verbunden. Von beiden Konzeptionen nahm das Gremium nach Beantwortung der gestellten Fragen zustimmend Kenntnis. Voraussichtlich im zweiten Halbjahr werden die Vertreter der Bodenseewasserversorgung, die die Planung und den Bau der Verbindungsleitung betreuen auf die Grundstückseigentümer mit ersten Informationen zukommen.

Letzte Änderung: Donnerstag, 23.05.2019   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf