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Gemeinde Altdorf im Landkreis Esslingen

24.07.2012 Gemeinderatssitzung

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Altdorf am 24.07.2012, konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten auch Architekt Krepela, Ing. Walter sowie einen interessierten Bürger begrüßen.

Bekanntgaben

Zunächst berichtete der Vorsitzende über den erfolgreichen Verlauf der Einweihung der Kindertagesstätte und den Tag der offenen Tür in der Grundschule. Von der Bevölkerung erhielt die Verwaltung ein positives Echo auf die durchgeführten Baumaßnahmen. Des Weiteren wird der Anregung, Bänke im Außenbereich der Aussegnungshalle aufzustellen, gefolgt; die Bauhofmitarbeiter sind derzeit dabei, die Standorte anzupassen. Vom Amtsgericht Nürtingen ist dieser Tage eine erfreuliche Mitteilung eingegangen; so wurde mitgeteilt, dass der im Frühjahr gegründete Förderverein der Grundschule Altdorf e.V. ins Vereinsregister eingetragen worden ist.

Erneuerung des Kanals und der Wasserleitung im Schadwiesenweg

Bereits in der Sitzung am 04.03.2012 beschloss das Gremium sowohl die Abwasserleitung als auch die Wasserleitung im Schadwiesenweg im Jahr 2013 komplett zu erneuern. Das mit diesen Arbeiten beauftragte Ingenieurbüro Walter aus Nürtingen hat mittlerweile die Planung erarbeitet und stellte die gesamte Maßnahme den Ratsmitgliedern vor. Parallel zu diesen Planungsarbeiten finden derzeit Gespräche mit sämtlichen Leitungsträgern, der EnBW, der Telekom und unter Umständen der Firma Scharr (Gasversorgung) statt, so dass nach Abschluss dieser Koordinierungsgespräche die Grundstückseigentümer des Schadwiesenweges Mitte September zu einem Informationsabend in das Bürgerzentrum Altdorf eingeladen werden können. Auf Frage von Gemeinderat Dieter Kittelberger wurde deutlich, dass im Zuge dieser Baumaßnahe auch einige Randsteinabsenkungen abgesenkt werden. Auf Grund der umfänglichen Baumaßnahme wird sowohl der Fahrbahnbelag als auch der Gehwegbelag nach Beendigung der Tiefbauarbeiten, vollständig neu hergestellt werden. Die Kosten von rund 450.000 € hat die Gemeinde zu tragen. Fachzuschüsse werden wohl nicht möglich sein, lediglich ein überschaubarer Zuschuss aus Mitteln aus dem Ausgleichstock für die Wiederherstellung der Geh- und Fahrbeläge wird erwartet. Im Anschluss an das Informationsgespräch für die Anlieger werden dann die Leistungsverzeichnisse erstellt und die Maßnahme wird spätestens in den Wintermonaten diesen Jahre ausgeschrieben, so dass einem Baubeginn im Frühjahr 2013 nichts im Wege steht. Mit einer Bauzeit von fast 5 Monaten muss gerechnet werden. 

Sanierung des alten Schulhaustraktes im Jahr 2014

Auch wenn diese Maßnahme erst im Jahr 2014 vorgesehen ist, hat sich das Gremium an diesem Abend mit denkbaren Alternativen beschäftigt. Der beauftragte Architekt Krepela hat insgesamt 3 Varianten erarbeitet, welche er anhand verschiedener Planentwürfe darstellte. Neben einer Grundsanierung, welche Gesamtkosten von 600.000 € verursacht, wurden auch zwei weitere Varianten, die teilweise zusätzliche Räume erschließen, dargelegt. Auf Nachfrage von Gemeinderat Helmut Wick wurde deutlich, dass ein zusätzlicher Raumbedarf für die Grundschule nicht gesehen wird, da einerseits die Schule bereits heute über einen, über den Raumbedarf hinausgehenden Platzbedarf verfügt, und andererseits trotz weiterer Wohngebiete, die Schülerzahlen nicht signifikant ansteigen. Mit Jahrgangsstärken von 14 – 24 Kindern ist man, was das Raumangebot in der Grundschule Altdorf anbelangt, gut aufgestellt. Auch Gemeinderat Dieter Kittelberger sah keine Notwendigkeit, im Zuge der Sanierung zugleich weitere Räumlichkeiten zu schaffen, da die hiermit verbundenen Kosten nicht unerheblich sind und man auch keine Fachförderung hierfür erhalten würde. Sofern in ferner Zukunft, bedingt durch andere Grundschulformen, ein weiterer Platzbedarf gegeben ist, könne man ohnehin auf eine bereits skizzierte Lösung, nämlich einem Anbau nach Norden hin, ausweichen. Dies wurde allseits im Gremium so gesehen, so dass schlussendlich Architekt Krepela beauftragt wurde, die Variante 1 – Grundsanierung ohne Volumenänderung – näher auszuarbeiten, so dass im Oktober unter Einbezug der Schulleitung vor Ort, ein Gespräch über die zu sanierenden Gewerke geführt werden kann.  

Zweckverband öffentlicher Personennahverkehr „Fahr mit“

Zunächst beschäftigte sich das Gremium mit dem Vorschlag der Geschäftsstelle hinsichtlich der Änderung der Verbandssatzung. So ist diese Verbandssatzung in die Jahre gekommen und sollte den jetzigen Gegebenheiten angepasst werden. Den geplanten Änderungen wurde nach kurzer Aussprache zugestimmt. 

Im weiteren Verlauf des Tagesordnungspunktes wurde über die Neuregelung des Nachtbusverkehrs beraten. So könnte ab den nächsten Winterfahrplan ein sogenanntes Nachttaxikonzept auch für die Gemeinde Altdorf eingerichtet werden. Der Anknüpfungspunkt wäre die S-Bahn Haltestelle in Bernhausen. Von dort könnten dann Nachtschwärmer an Wochenenden um 03.26 Uhr, 04.26 Uhr und 05.26 Uhr mit dem AST Taxi nach Altdorf gelangen. Auch wenn dieses Nachtbussystem bzw. das Nachttaxikonzept für den Zweckverband „Fahr mit“ teilweise aus Kreismitteln finanziert wird, fallen für diejenigen Gemeinden, die dieses Angebot für ihre Bürgerinnen und Bürger wünschen, weitere Kosten an. Diese wurden von der Geschäftsstelle des Zweckverbandes „Fahr mit“ für die Gemeinde Altdorf auf 700 bis knapp 1.000 €, je nach Ausgestaltung und Zustimmung der beteiligten Kommunen, beziffert. Auf Grund der mit der Einrichtung der Linie 190 (S-Bahn Anbindung Bernhausen) gemachten positiven Erfahrungen, wurde, das mit weiteren Ausgaben für den Gemeindehaushalt einhergehende Angebot von der Mehrzahl der Ratsmitglieder gar nicht so negativ gesehen. Allgemeiner Tenor war jedoch, dass die Gemeinde Altdorf sich, ebenfalls wie bereits andere Gemeinden, befristet zunächst einmal auf zwei Jahre, hieran beteiligen wird.  

Änderung der Friedhofsordnung

Bislang konnte in der Gemeinde Altdorf, unabhängig vom Lebensalter, jedermann, der ein Wahlgrab wünschte, solch eines erwerben. Durch diese Regelung weisen einzelne Wahlgräber zum Teil Laufzeiten von weit über 50 Jahre auf. Um dies zu ändern hat die Verwaltung einen Vorschlag ausgearbeitet, welcher eine Altersbegrenzung vorsieht. So sollte zukünftig nur nutzungsberechtigte Erwerber männlichen Geschlechtes ein Wahlgrab erwerben können, wenn sie älter als 60 Jahre sind, und nutzungsberechtigte Erwerber weiblichen Geschlechts, wenn sie 65 Jahre und älter sind. Dieser Regelung wurde vom Gemeinderat einstimmig zugestimmt und wird durch eine Satzungsänderung zum 01. August 2012 in Kraft treten.

 

Letzte Änderung: Donnerstag, 26.07.2012   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf