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24.07.2018 Aus dem Gemeinderat

Zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause, konnte Bürgermeister Kälberer neben den Damen und Herren Gemeinderäten auch Herrn Lubowitzki vom Büro Weiher aus Freiburg, die Inhaberin des Ladengeschäftes „Schatzkiste“ Frau Kittelberger sowie einige interessierte Zuhörer im Sitzungssaal begrüßen. 

Nachruf

Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde in der Sitzung an den ehemaligen Gemeinderat Herrn Karl Schaich, der am 22. Juli 2018 im Alter von 87 Jahren verstorben ist, gedacht. Karl Schaich war in der Zeit von 1968 bis 1994 Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde Altdorf und bekleidete in dieser zeitlichen Zugehörigkeit auch zeitweise das Amt des 1. stv. Bürgermeisters der Gemeinde Altdorf . Auch war er viele Jahre lang im Gutachterausschuss tätig. In insgesamt sechs Amtsperioden hat er sich mit außergewöhnlichem Engagement für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Mit seiner Sachkenntnis, umfangreichen Erfahrung, seiner Umsicht und seiner Beharrlichkeit hat er stets dazu beigetragen, Lösungen zu finden, die die Gemeinde voranbrachte. Die Gemeinde Altdorf verliert mit Karl Schaich eine Person, die viel Zeit und Energie für die Dorfgemeinschaft investierte und sich für das Allgemeinwohl eingesetzt hat.  

Bekanntgaben

Über die derzeit von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg durchgeführte Aktualisierung der Lärmkartierungskarte informierte die Verwaltung die Ratsmitglieder und wies darauf hin, dass im Focus dieser Lärmaktionspläne ausschließlich Hauptverkehrsstraßen, also Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 3 Mio. KFZ pro Jahr bzw. 8.200 KFZ pro Tag stehen. Kreis- und Gemeindestraßen sind nicht Bestandteil dieser Lärmkartierung. Weiterhin wurde in kurzen Zügen über die geplante Initiative des Breitbandausbaus in der Region Stuttgart innerhalb der 176 Gemeinden berichtet und ebenso über die von der Landesregierung beschlossene Änderung der Landesbauordnung, die, sobald sie in Kraft tritt vorsieht, dass zukünftig Baugesuche nicht mehr bei den Kommunen einzureichen sind, sondern direkt bei der Baurechtsbehörde dem Landratsamt Esslingen.  

Friedhof

Ausgehend von der Gemeinderatssitzung im vergangenen Jahr, in welcher die Ratsmitglieder die Firma Weiher aus Freiburg mit der Ausgestaltung der Friedhofsabteile II bis IV beauftragt haben, hat Herr Lubowitzki vom Büro Weiher nach Gesprächen mit der Verwaltung und einer Vor-Ort-Besichtigung, Planentwürfe erarbeitet, die er mittels einer ausführlichen Power-Point-Präsentation darstellte. Beiden Alternativen zielen darauf ab, dass der Friedhof ein Ort der Begegnung und des Verweilens und der Kommunikation ist und insoweit würden diese Abteile einige Pflanzungen, die aber sehr pflegeleicht sind, erhalten. Stark gewichtet wurde auch die Anzahl der möglichen Urnengräber, rückläufig dagegen die Bestattungsform der Leichengräber. Neben der Ausgestaltung der Flächen spielte für den Planer auch der betriebswirtschaftliche Aspekt, insbesondere die Unterhaltung der neu zu schaffenden Flächen, eine wichtige Rolle.  

Auf Frage von Gemeinderat Christoph Wenzelburger im Hinblick auf die zukünftige Bestattungsgebühren konnte Herr Lubowitzki deutlich machen, dass diese keinesfalls ansteigen werden; unter Umständen können diese sogar gesenkt werden. Dies wird sich aber erst im nächsten Schritt zeigen, wenn der konkrete Planentwurf auf den Vorgaben des Gemeinderates erarbeitet wird. 

Nach Beantwortung einiger Fragen und einer informativen Aussprache wurde das Büro Weiher beauftragt, basierend auf den Vorgaben der Alternative II, den konkreten Planentwurf zu erarbeiten und diesen im zweiten Halbjahr 2018 dem Gremium darzulegen.  

Informationen zur Postfiliale

Da ein Inhaberwechsel des Ladengeschäftes „Schatzkiste“ mit integrierter Postfiliale in der Ortsmitte ansteht, hat die Verwaltung dies auf Grund der Wichtigkeit dieses Geschäftes, auf die Tagesordnung genommen und berichtete über die vor kurzem stattgefundenen Gespräche in denen deutlich geworden ist, dass gerade im ländlichen Bereich, solch ein Inhaberwechsel nicht einfach machbar ist. Die in der Sitzung ebenfalls anwesende Ladeninhaberin stellte aus ihrer Sicht die Gründe eines anstehenden Inhaberwechsels dar und machte ebenso deutlich, dass es nicht einfach werden wird, eine Nachfolgerin/Nachfolger zu finden. Insoweit hat sie sich bereits in einem frühen Stadium an die Verwaltung mit der Bitte um Mithilfe gewandt. Auch für die Ratsmitglieder stand fest, dass dieses in der Ortsmitte befindliche Ladengeschäft der Schatzkiste mit integrierter Postfiliale ein außerordentlich wichtiges Dienstleistungsgeschäft für die Gemeinde Altdorf ist, welches auch zukünftig erhalten bleiben soll. Das Gremium wird ebenso wie die Verwaltung, die noch ausstehenden Gespräche abwarten; sollte sich keine zeitnahe Lösung abzeichnen, würde sich das Gremium hierüber nochmals unterhalten. 

Erhöhung des kommunalen Zuschusses für die Musikschule Neckartailfingen

Die Musikschule Neckartailfingen mit ihren derzeit 29 Lehrkräften bietet den 7 Gemeinden in ihrem Einzugsgebiet nunmehr schon alsbald 50 Jahre lang einen qualifizierten Instrumental- und Vokalunterricht bietet. Seit dem Jahr 2004 beteiligen sich die Umlandkommunen, darunter auch die Gemeinde Altdorf an der Musikschule Neckartailfingen, einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 100 € je Altdorfer Schüler/in. Trotz sparsamster Wirtschaftsführung und stetiger Ausschöpfung der möglichen Elternentgelte ist eine Erhöhung des kommunalen Anteils notwendig, um auch zukünftig einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Die ausführliche Begründung konnten die Ratsmitglieder dem Antragsschreiben der Musikschule Neckartailfingen mit Datum vom 12.06.2018 ebenso wie eine beigefügte Gegenüberstellung der Musikschule Neckartailfingen mit Musikschulen im Land BW entnehmen. In den letzten Jahren besuchten durchschnittlich 20 Kinder/Jugendliche aus der Gemeinde Altdorf die Musikschule, sodass neben dem Aspekt der hohen Wertschätzung für die Arbeit der Musikschule auch das weitere Argument, dass der Anpassungsbetrag überschaubar ausfallen wird, dargelegt worden ist und insoweit stimmte das Gremium einstimmig der Erhöhung des Pro-Kopf-Zuschuss auf 120 € pro Schüler/in ab dem Haushaltsjahr 2019 zu. 

Bausache

Der einzigen, an diesem Abend zu verhandelnden Bausache auf Sanierung und Umbau eines Wohnhauses in der Rathausstraße, wurde das kommunale Einvernehmen erteilt.

Letzte Änderung: Donnerstag, 26.07.2018   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Altdorf